Köln: Exhibitionist klärt Richter über „Perlenpenis“ auf und kriegt ein mildes Urteil

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Urteil im Prozess gegen Exhibitionisten; Symbolbild © jouwatch Collage

Köln – Ganze vier Monate Haft war das vernichtende Urteil eines Richters in Köln, der das öffentliche Onanieren im Lohsepark in Nippes vor einer Spaziergängerin von einem mehrfach vorbestraften Sex-Täter (36) zu verhandeln hatte. Dem Rumänen wurde vorgeworfen, Anfang Juli mit heruntergelassener Hose in einem Gebüsch gestanden und „an seinem erigierten Penis manipuliert zu haben“, während er dabei eine Passantin anstarrte. Bis zu einem Jahr Gefängnis sieht das Strafgesetzbuch für exhibitionistische Handlungen vor. Das Urteil fiel dennoch sehr milde aus.

Überrascht war der Richter, als ihm der angeklagte Mann den Grund für sein unsittliches Auftreten mitteilte. „Er habe Kugeln im Penis und die müssen bewegt werden.“ Der Rumäne klärte den Richter daraufhin über einen neuen Sex-Trend auf, da dieser zunächst an eine Krankheit dachte. Bei der aus Südostasien stammenden Methode „Pearling“ lassen sich Männer Perlen oder kleine Silikon-Kugeln unter die Vorhaut einsetzen, was angeblich für einen zusätzlichen Lustgewinn beim Sex sorgen soll – für beide Beteiligten.

Den Richter beeindruckte die Aufklärungsstunde dahingehend, dass er eine Strafe von nur vier Monaten aussprach. In dieser Zeit dürfen sich dann die Gefängnisinsassen über den „Perlenpenis“ freuen, falls der Rumäne ihn wieder öffentlich zur Schau stellen möchte. (BH)

@jouwatch

Quelle!: #zaronews