Russische „Nachtwölfe“ auf Berlin-Tour: Schon wieder Probleme an polnischer Grenze

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Die russischen Biker des Motorradclubs „Nachtwölfe“ veranstalten jährlich eine Gedenkfahrt von Moskau nach Berlin. Wie auch im letzten Jahr, haben einige Mitglieder des Clubs erneut Probleme mit dem Transit durch Polen, teilte Clubchef Alexander Saldostanow mit. Es gebe aber einen Plan B.

Biker-Kolonne mit Alexander Saldostanow
© FOTO: DAS FOTO BEREITGESTELLT VOM BIKER-CLUB „NACHTWÖLFE“

Am 27. April starten die Nachtwölfe zu einer Tour unter dem Motto „Straßen des Sieges – nach Berlin“. Bei dieser Aktion besuchen die Motorradfans Kriegsdenkmäler und Grabstätten und bringen ein Buchgeschenk in die deutsche Hauptstadt.In diesem Jahr kam die Aktion aber genauso wie in den Vorjahren in Polen ins Stocken, erklärt Saldostanow. „Die polnischen Grenzer haben die Nummern sämtlicher Motorräder geprüft, um Mitglieder der Nachwölfe zu finden und sie zurückzuschicken.“

Diesmal würden die Nachtwölfe Botschaften in Russland lebender Veteranen mit dabei haben, die sie in Europa anderen Veteranen übergeben wollen.„Das Hauptziel in nicht unser Auftritt in Europa, sondern der Besuch der Gräber sowjetischer Soldaten. Weil dies jeden von uns direkt angeht. Bei uns gibt es viele Menschen, deren Großväter gekämpft haben“, betonte er.

Schon das dritte Mal in Folge veranstaltet der Motorrad-Club eine Tour nach Berlin. Polen verweigerte den Nachtwölfen bereits zuvor die Einreise. Auch Deutschland annullierte mehreren Bikern die Einreisevisa.

Beitragsbild: © Sputnik/ Sputnik

Quelle: Sputnik Deutschland