Salvinis Hammer: Werft die Zins-Gangster in den Knast

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Salvinis Hammer (Bild: Markus Gärtner)

Er hat wieder zugeschlagen. Matteo Salvini hat den Notenbänkern des Landes angedroht, sie ins Gefängnis zu werfen, weil sie die Sparer mit ihren Minizinsen um Milliarden betrogen haben. So etwas hat man hierzulande noch nie gehört, auch nicht annähernd.

Im Gegenteil: Die EZB-Hörigkeit ist kaum noch zu übertreffen. Ganz für bare Münze muss man Salvini in diesem Punkt derzeit freilich nicht nehmen, es ist Wahlkampfzeit in Europa, die EU-Wahl im Mai rückt näher. Trotzdem würde man sich sehnlichst wünschen, dass hier auch einmal von verantwortlicher politischer Seite Klartext gesprochen würde über den fortgesetzten Betrug an den Sparern, den die Zinspolitik seit der Finanzkrise darstellt. Bei uns wird das bekanntlich ganz anders gehandhabt als in Italien.

Am 9. Januar rechnete das Handelsblatt seinen Lesern unter Bezug auf die Bundesbank vor, die niedrigen EZB-Zinsen hätten dem Finanzminister 368 Milliarden Euro gespart. Man musste am selben Tag in die Junge Freiheit schauen, um zu erfahren, wie das auf der anderen Seite der Münze aussah für die deutschen Sparer. Die Bilanz dort: Seit 2010 gingen 296 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verloren.

@jouwatch

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