Die ukrainische Regierung hat wegen des Baus der Krim-Brücke neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet, meldet der Pressedienst des ukrainischen Ministeriums „für okkupierte Territorien“.
Das neue Paket von Sanktionen soll 19 Unternehmen treffen, die am Bau der Brücke über die Straße von Kertsch (Meerenge zwischen der Halbinsel Krim und dem russischen Festland – Anm.d.Red.) beteiligt gewesen waren. Laut dem Gesetzesvorschlag der ukrainischen Regierung sollen die Maßnahmen diese Unternehmen bei „wirtschaftlichen Beziehungen mit den Ländern der EU und den USA begrenzen oder diese unterbinden“.
Der Entwurf soll auch dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine zur Prüfung vorgelegt werden.Erst in der vergangenen Woche hatte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Igor Mossijtschuk die Geheimdienste des Landes aufgefordert, die Krimbrücke „durch unsere Verbündeten im Kaukasus“ zu vernichten. Welche Verbündete damit gemeint waren, präzisierte er nicht. Zudem äußerte er die Hoffnung, dass die Brücke durch Naturkatastrophen zerstört werden könnte.
Die Regierung der Krim reagierte scharf auf Mossijtschuks Aufrufe und bezeichnete den ukrainischen Politiker als „ein wahrer Verbrecher, Extremist und Terrorist.“



