Zweibrücken – Ein Mann hat einen Syrer schwer belastet. Bei dem Betreffenden soll es sich um einen Folterknecht und Mörder handeln, der an der Folter von bis zu 2.000 Menschen beteiligt gewesen sein soll.
Ein in Hessen wohnhafter deutscher Staatsbürger mit syrischen Wurzeln hat laut Informationen des SWR einen ehemaligen Landsmann schwer belastet. Er selbst habe 2011 im Gefängnis in Syrien Folter ertragen müssen. Dies habe ihm ermöglicht, den Syrer, der just in Zweibrücken verhaftet wurde, zu identifizieren.
Auch der Hauptfolterknecht, ein hochrangiges Mitglied des syrischen Geheimdienstes, soll in Berlin verhaftet worden sein. Der in Zweibrücken festgenommene Mittäter soll laut der Bundesanwaltschaft verdächtig sein, die Folterung von 2.000 Menschen möglich gemacht zu haben. Auch am Mord an zwei weiteren Personen soll er sich beteiligt haben.
Der in Zweibrücken verhaftete Syrer soll nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft dabei geholfen haben. in seiner Heimat zwei Menschen zu töten. Außerdem soll er die Folterung von mindestens 2.000 Menschen ermöglicht haben.
Immer wieder werden in Europa Terroristen und Kriegsverbrecher aus Syrien verhaftet, die im Zuge der Flüchtlingswelle eingewandert sind. Zuletzt Ende Dezember 2018, als in Mainz ein Syrer wegen Terrorverdacht festgenommen wurde, so die ZEIT. (CK)
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