StartZARONEWS PresseAgenturAmri-Freund, ein von Deutschland zwei Jahre geduldeter Feind mit 12 Identitäten

Amri-Freund, ein von Deutschland zwei Jahre geduldeter Feind mit 12 Identitäten

Berlin – Der Bestseller-Autor Stefan Schubert, hatte es in seinem Buch „Anis Amri und die Bundesregierung“ aufgedeckt. Nun bestimmt auch die aktuelle Nachrichtenlage diese Recherchen:  Wie der Focus schreibt, hat sich Bilal Ben Ammar (28), der nach Tunesien abgeschobene Islamist und Freund des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri, in Deutschland unter verschiedenen Namen als Asylbewerber registrieren lassen und zahlreiche Straftaten verübt.

Das geht laut dem Magazin aus einem Schreiben eines Beamten des Bundesinnenministeriums an eine Kollegin vom 16. Januar 2017 hervor, dass der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Demnach hat sich der Tunesier 12 Aliasnamen bedient. Mal nannte er sich Ben Ammar, dann Fathi Mheni, Abu Bakir Muawed und Ahmad Hassan. Er gab sich mal als Marokkaner, mal als Ägypter, dann wieder als Libyer aus. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden war Ben Ammar 2014 zusammen mit anderen Tunesiern per Boot illegal nach Italien und dann über die Schweiz nach Deutschland gekommen. Der Islamist stellte unter anderem in Chemnitz einen Asylantrag. Am 18. Dezember, dem Vorabend des Anschlages auf den Berliner Weihnachtsmarkt traf er seinen Terror-Bekannten Anis Amri.

Nach FOCUS-Informationen half er Amri beim Entkommen vom Tatort – und wurde kurz darauf abgeschoben. Eine von vielen Pannen rund um den durch Behördenversagen begünstigten Anschlag in einer von Linken und Grünen dominierten Hauptstadt. Wie immer in solchen Fällen tritt nach solchen Ereignissen immer ein „Untersuchungsausschuss des Bundestages“ zusammen, um dem Bürger das Gefühl von „Aufklärung“ zu suggerieren. Der will den Terroristen jetzt als „Zeugen“ vernehmen. „Ob er in Berlin oder Tunesien befragt werden soll, ist noch nicht entschieden,“ heißt es im Bericht des Magazins.

Aus einem Vermerk des Bundeskriminalamtes geht hervor, dass Bilal Ben Ammar bereits am 13. September 2016 in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft mit Kindern Hinrichtungen durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) nachgestellt habe. Frühere Bewohner hätten den Tunesier sofort als Islamist erkannt. Anders die Heimleitung und die Sozialarbeiter. Den sei nichts in dieser Richtung aufgefallen. Er hätte sich stets „kooperativ verhalten“.  Durch rotgrüne Brillen sieht die Welt halt anders aus. (KL)

@jouwatch

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