Schweden – Die schwedische Christdemokratin Ebba Busch Thor, derzeit Vorsitzende der Partei, hat die Migrationspolitik der schwedischen Regierung kritisiert, da sie die Sicherheit der Frauen im Land gefährde.
Im schwedischen Aftonbladet hat sich die Christdemokratin Ebba Busch Thor mit deutlichen Worten an die derzeitige Regierung in Schweden und an sogenannte Feministinnen gewandt. Sie übte scharfe Kritik an der Massenzuwanderung aus dem Nahen Osten und Afrika in den letzten Jahrzehnten. Ihrer Ansicht nach seien linke Eliten in Politik und Medien dafür verantwortlich, dass die Sicherheit der Frauen in Schweden gelitten habe. „Die Angst kommt mehrheitlich von den Belästigungen durch herumirrende Gruppen von jungen Männern, meistens Neuankömmlinge aus Ländern, in denen es nicht normal ist, dass sich Frauen frei bewegen dürfen.“
Thor kritisierte ebenso die „Feministinnen auf den TV-Sofas“, die zu beschäftigt seien, „Gender Stereotypen von Lego-Figuren“ zu diskutieren, statt sich um die tatsächlichen Probleme von schwedischen Frauen zu kümmern. Die Christdemokraten in Schweden haben sich in den letzten Jahren als konservative Alternative zu den Scheinkonservativen der sogenannten „Moderaten Partei“etabliert und stehen auch einer Koalition mit den Schwedendemokraten offen gegenüber. Derzeit hält die Partei jedoch nur 22 Sitze im schwedischen Reichstag. (CK)
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