StartZARONEWS PresseAgenturVergewaltigung verschwiegen – aus Angst als „Nazi“ bezeichnet zu werden?

Vergewaltigung verschwiegen – aus Angst als „Nazi“ bezeichnet zu werden?

Jena – Eine Studentin wurde vor einem Jahr von drei jungen Männern – mutmaßlich aus dem „arabischen Raum“ – vergewaltigt. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt. Das Opfer verschwieg die Vergewaltigung fast ein Jahr aus Angst vor „gesellschaftlicher Stigmatisierung“. Nun geht die Familie an die Öffentlichkeit, in der Hoffnung, die Täter doch noch dingfest machen zu können. 

Vor fast einem Jahr wurde die junge Studentin von drei jungen Ausländern vergewaltigt. Die junge Frau berichtete damals der Thüringer Allgemeinen, als sie noch im Krankenhaus lag, über ihr Martyrium. Die Familie bat damals darum, den Text nicht zu veröffentlichen, um ihre Tochter nicht noch mehr zu belasten. Ein Jahr nach dem Verbrechen wird die Suche nach den Tätern eingestellt. Die Familie hat sich nun jedoch entschlossen, den Vorfall öffentlich zu machen, in der Hoffnung, den Tätern so doch noch habhaft zu werden.

Die Begründung, weshalb ein Jahr geschwiegen wurde, ist ebenso wahnwitzig wie erschütternd: Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung, weil die Täter Ausländer waren.

„Es waren drei Ausländer“, so die junge Frau über ihre Vergewaltiger. „Keine Schwarzafrikaner, keine Asiaten, keine Skandinavier, aber Ausländer.“ Der Stimme nach zu schließen, wahrscheinlich aus dem arabischen Raum. Das gibt das Vergewaltigungsopfer ein Jahr nach dem an ihm vergangenen Verbrechen öffentlich bekannt.

„Erzähl es keinem“, dieser Hinweis sei aus dem Umfeld gekommen, so der Vater der jungen Frau. Manche Menschen würden sich aufregen, wenn die Polizei öffentlich nach Tätern fahndet und dazu notiert: „Drei ausländisch aussehende Männer“. Das sei rassistisch, meinten diese, so der Vater weiter. Seine Tochter habe aber nichts gegen Ausländer, absolut nichts, so die Beteuerung. „Sie hat vor zwei Jahren in Jena bei der Antifa mitdemonstriert, als die Rechten meinten, die Ausländer müssten raus“, so der väterliche Leumundszeuge weiter. Leider habe seine Familie aber nicht viel Glück mit Ausländern. 2002 sei schon seine Nichte aus Erfurt ermordet worden. Der Mörder der jungen Frau sei ein Italiener gewesen. (SB)

@jouwatch

Quelle!:

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes