StartZARONEWS PresseAgentur„Rechtsradikaler“ Irakischer ICE-Saboteur plante womöglich neue Anschläge

„Rechtsradikaler“ Irakischer ICE-Saboteur plante womöglich neue Anschläge

Wien – Der islamische Iraker, der auf ICE-Bahnstrecken mutmaßlich schwere Unfälle verursachen wollte, plante womöglich weitere Anschläge. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Wiener Polizisten fanden in seiner Wohnung unter anderem ein Nachtsichtgerät und eine Drohne.

Qaeser A. soll letztes Jahr in Bayern und Berlin versucht haben, Anschläge auf ICE-Züge zu verüben. Die an Oberleitungen und Gleisen angebrachten Stahlseile und Keile führten zu Sachschäden. An den Tatorten fanden Ermittler Drohschreiben auf Arabisch und eine Flagge der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS).

Auf die Spur kam die Polizei dem 42-Jährigen, nachdem dieser ein Drohschreiben in einem Copyshop in Wien vergessen hatte. Der Fingerabdruck auf dem Papier führte über einen Treffer im österreichischen Ausländerregister zu Qaeser A. Seine DNA stimmte mit DNA-Spuren überein, die Fahnder an den Tatorten in Deutschland gefunden hatten. An den für die Anschläge verwendeten Stahlseilen wurden auch DNA-Spuren der Ehefrau festgestellt.

In Österreich droht dem Paar eine Anklage wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Eine Steuerung der Tat durch den IS halten Ermittler allerdings für unwahrscheinlich. Qaeser A. war vor seinen mutmaßlichen Attacken den Behörden nicht als Extremist bekannt.

In seiner Vernehmung räumte er die Taten ein: Er habe aus Groll gegen Deutschland gehandelt – weil hier noch zu viele Ungläubige leben?

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Beitrag in dem Magazin „Eigentümlich frei“. Hier ein Ausschnitt:

Am 7. Oktober hatten Unbekannte ein Stahlseil über die ICE-Trasse im mittelfränkischen Allersberg nahe Nürnberg gespannt und den Tod zahlloser Menschen zumindest in Kauf genommen. Am 29. Oktober letzten Jahres meldete das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) etwas richtig Heißes, und zwar „exklusiv“. Das Netzwerk, das als Redaktion für überregionale und internationale Inhalte der Madsack-Mediengruppe fungiert, deren größte Anteilseignerin die SPD-eigene Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) ist, zog eine groß angelegte Fälschungsaktion auf, um die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Lesen wir doch mal, wie damals beispielsweise das RND-Blatt „Hamburger Morgenpost“ berichtete: „Der versuchte Anschlag auf einen ICE mit einem Stahlseil Anfang Oktober in Bayern hatte womöglich einen rechtsextremen Hintergrund. ‚Wir halten es für möglich, dass es sich um einen radikalisierten Einzeltäter aus dem extrem rechten Milieu handelte, der kurz vor der Landtagswahl in Bayern Stimmung gegen Flüchtlinge provozieren wollte‘, sagte ein Ermittler den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland laut einer Vorabmeldung vom Montag. Wie es in dem Bericht unter Berufung auf Sicherheitskreise weiter hieß, waren knapp drei Wochen nach dem Anschlag zwar Zettel mit arabischen Schriftzeichen in der Nähe der Trasse und zwei Tage später weitere Flugblätter ähnlichen Inhalts gefunden worden, die an das bayerische Landeskriminalamt übergeben wurden. Sinngemäß heiße es darin, solange die EU den Kalifatsstaat angreife, würden weitere Anschläge auf die Bahn stattfinden.

Allerdings hätten die Texte aus einschlägig bekannten Internetforen gestammt, seien frei verfügbar und könnten leicht von jedem anderen verwendet werden. Ein Bezug zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sei aber ‚sehr unwahrscheinlich‘, hieß es weiter.“

@jouwatch

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