„Es war einmal ein Idealist, der auf den Kopf gefallen ist. Jung war er – und Kommunist„. – Wenn das mal nicht der Kevin ist.
Es gibt Agenturmeldungen, die man unmöglich unkommentiert lassen kann. Die dts-Nachrichtenagentur meldet:
Berlin – Der Vorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, will Firmen kollektivieren. Das sagte der Chef der SPD-Jugendorganisation der Wochenzeitung „Die Zeit“. Auf die Frage, wie er sich Sozialismus vorstelle, sagte Kühnert: „Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar.“
Am Beispiel BMW konkretisierte er: „Mir ist weniger wichtig, ob am Ende auf dem Klingelschild von BMW `staatlicher Automobilbetrieb` steht oder `genossenschaftlicher Automobilbetrieb` oder ob das Kollektiv entscheidet, dass es BMW in dieser Form nicht mehr braucht.“ Entscheidend sei, dass die Verteilung der Profite demokratisch kontrolliert werde. „Das schließt aus, dass es einen kapitalistischen Eigentümer dieses Betriebes gibt.“
Sozialismus bedeute im „Optimalfall“ auch, dass es keine privaten Vermietungen mehr gebe, so Kühnert. „Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Konsequent zu Ende gedacht, sollte jeder maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt.“
Einen in staatliche Form gegossenen Sozialismus hat es nach Kühnerts Ansicht bisher noch nicht gegeben. Dies habe „in den meisten Fällen mit dem eklatanten Mangel an demokratischer Mitbestimmung zu tun“ gehabt. Kühnert hält daher „demokratischen Sozialismus“ für ein untrennbares Begriffspaar. – „Sozialismus ist kein autoritäres Konzept„, sagte der SPD-Politiker. (dts)
Kommentar:
Liebe Jusokinder!
was meint ihr wohl, was für einen Bären uns unser lieber Freund, der Kevin, wegen seiner Andersbegabung wieder aufbinden wollte? Einen roten Tomatenbären vielleicht? Ob es wohl stimmt, daß es einen in staatliche Form gegossenen Sozialismus bisher noch nicht gegeben hat? – Klar, daß ihr das nicht so genau wißt. Der Kevin ist auch erst 4 Monate alt gewesen, als der in staatliche Form gegossene Sozialismus „Hände hoch!“ machen mußte. Deswegen weiß er das vermutlich auch gar nicht mehr.
Damals, liebe Kinder, ist nicht nur ein Land zusammengebrochen, sondern gleich der halbe Erdball. Das sozialistische Deutschland ist nur ein kleiner Teil davon gewesen. Dieser Teil der heutigen Bundesrepublik hieß DDR. Hat er schon mal gehört, der Kevin, wahrscheinlich, und hat sich gemerkt, daß DDR für „Deutsche Demokratische Republik“ stand. Und daß man die Leute dort hinter einer Mauer eingesperrt hat. Wer fliehen wollte, wurde erschossen. Und daß das gar nicht menschlich gewesen ist.
Als nächstes hat sich der Kevin gedacht, wenn wir heute immer noch so demokratisch sind wie die DDR, dann ist das bestimmt verkehrt, so daß wir es einmal mit Sozialismus probieren sollten. Weil der noch nie in eine staatliche Form gegossen worden ist. Was meint ihr wohl: Ob „andersbegabt“ noch ausreicht, um zu beschreiben, wie benachteiligt unser lieber Freund Kevin ist? Kühn, kühnert, am kühnertsten …
So, liebe Kinder, nachdem wir aber trotz unserer Ansichten über unseren Freund den Kevin so lieb haben, wollen wir ihm einmal gemeinsam applaudieren: „Hurra, Kevin, wir lieben dich!“ – Seht ihr, wie er sich freut? Gut, daß er taub ist. Er meint jetzt, daß wir seinen Sozialismus klasse finden und daß er es nochmal probieren sollte damit. Wir schauen auf die Uhr, lassen ihm zwei Stunden lang die Freude – und dann schreiben wir ihm auf einen Zettel, daß ihm der saudumme Sozialismus nur deswegen klasse vorkommt, weil er auf den Kopf gefallen, andersbegabt und benachteiligt ist. Und daß wir das voll ungerecht finden und seine solidarischen und lieben Freunde bleiben werden für immer und ewig. Damit er keine Verlustangst bekommt. Dann wäre er nämlich auch noch diskriminiert. Weil es keine Verlustangstbeauftragte für ihn gibt.
So, ich muß weiter, liebe Kinder. Wenn ich zufällig vorbeikomme, dann schaue ich mal wieder bei euch rein. Richtet euren Eltern schöne Grüße von mir aus und sagt ihnen, daß sie euch ein neues Smartphone kaufen sollen. Tschüß!
@jouwatch



