StartZARONEWS PresseAgenturGrünen Ministerin geht ein Licht auf: Auch Ökopflanzen brauchen Dünger

Grünen Ministerin geht ein Licht auf: Auch Ökopflanzen brauchen Dünger

Mainz – Die grüne Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken,steht vor einer bahnbrechenden Erkenntnis. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der eigenen Partei spricht die 63-jährige Agraringenieurin, von einer „Abwärtsspirale im Ertrag“ und „fehlender Marktreife“ bei Öko-Gemüsekulturen, sowie einer geringen Bereitstellung von verfügbarem Stickstoff bei organischen Langzeitdüngern. In einem Artikel der AZ beklagte die Ministerin in der AZ das „wirtschaftliche Aus“ für den ökologischen Gemüsebau wegen der Drosselung der zulässigen Stickstoffmenge. Ein ähnliches Klagelied der Ministerin findet man in der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK).  Gleichzeitig kritisiert ihre Koalitionskollegin, die rote Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), in der Rheinpfalz wieder einmal pauschal den Einsatz von „Düngung und Pflanzenschutz“ in der Landwirtschaft ein und lastet ihnen einseitig den Rückgang der Artenvielfalt an.

Dazu äußert sich Dr. Timo Böhme, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und agrarpolitscher Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz: „Die jahrelange Hetzjagd von grünen und roten Umweltideologen auf unsere Landwirtschaft trägt nun ihre bräunlich-faulen Früchte. Viele landwirtschaftliche Betriebe bangen um ihr Überleben und die deutsche Landwirtschaft entfernt sich mehr und mehr von Versorgungssicherheit und Resilienz. Wenn nun sogar die Öko-Landbau-Ministerin zu klagen beginnt, wird doch eines klar: Ohne Düngung und Pflanzenschutz gibt es keinen Ertrag und keine Qualität vom Acker. Genau das hat man aber der Bevölkerung über Jahrzehnte eingeredet, getreu dem Glaubenssatz: „Sie düngten nicht und ernteten doch, Gott schütze uns vor den Schädlingen!“ Bereits mit dem Verbot des „Öko-Pflanzenschutzmittels“ Kaliumphosphonat wurde klar, dass es ohne Pflanzenschutz auch im Öko-Landbau nicht geht. Der Rückzug auf das Schwermetall Kupfer als angeblich „ökologisches Mittel“ im Öko-Weinbau ist keine tragfähige und resiliente Lösung. Mit der Verschärfung der Düngeverordnung rutschen nun auch Öko-Kulturen in den Nährstoffmangel.“

Dr. Böhme abschließend: „Anstatt die eigene verfehlte Politik und deren verheerende Folgen einzugestehen, kämpft Ministerin Höfken nun für mehr Stickstoff-Dünger im Öko-Gemüsebau, auch über den rot eingestuften Grundwasserkörpern in RLP und versucht die Stickstoff-Bilanz der Öko-Betriebe schönzurechnen. Verfangen in den selbstgespannten Fallstricken kann das Scheitern wohl kaum deutlicher werden.“  Die AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz fordert hingegen eine Überprüfung des Grundwasser-Messstellenkonzeptes und realistische Ansätze zu Düngung und Pflanzenschutz in der Landwirtschaft. (AfD-RLP/KL)

@jouwatch

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