„Es soll gar keine Atomkraftwerke mehr in Europa geben“. Das ist der ausgemachte Wunsch der SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley. Atomkraftwerke sind ein „No-Go“.
Die Bundesregierung will Dank einer kopflosen Energiepolitik aus der Kohle aussteigen und wahnwitziger Weise als einziges Industrieland auf der Welt auch noch gleichzeitig aus der Atomkraft raus. An diesem wirtschaftlich nur noch als Irrsinn zu bezeichnendem Vorgehen kann Katarina Barley indes nichts Falsches entdecken. Das bezeichnete die SPD-Funktionärin laut einem Interview, das sie der Welt gab, als „sehr ambitioniert, klar!“. Aber sie möchte, dass es mittelfristig gar keine Atomkraftwerke mehr in Europa gibt. „Dafür müssen wir den Ländern, die bisher noch auf Kernkraft setzen, beweisen, dass wir in Deutschland beides hinkriegen“, so die Vision der aktuellen Justizministerin. Auch der Hinweis, dass Deutschland bis dahin beziehen Atom- und Kohlestrom im Ausland beziehe und die Frage nach der Sinnhaftigkeit, zeigt bei der SPD-Frau keinerlei Wirkung. Wir müssen einfach noch besser werden, so die sozialdemokratische Lösung. Atomkraft ist für sie auf jeden Fall ein No-Go. (SB)
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