StartZARONEWS PresseAgentur„Rassistin“ Alice Schwarzer im Shitstorm

„Rassistin“ Alice Schwarzer im Shitstorm

Streit und Geschrei erwarteten Alice Schwarzer bei ihrem Versuch am Rande der „Kopftuchdiskussion“ in der Frankfurter Universität mit einer Gruppe Gegnerinnen ins Gespräch zu kommen. Als sie eine Verhüllte am Arm berührte, eskalierte die Situation. „Fassen Sie mich nicht an“, schrie die Unberührbare und ein hasserfülltes Netz stürzte sich samt der üblichen „Rassismus-Vorwürfe“ auf die 76-jährige Emma-Journalistin. Die wirft ihren Gegnern nun „Verdrehung von Tatsachen“ vor. 

Alice Schwarzer habe eine „Muslima verhöhnt“ titelt der Merkur, „Ihr Übergriff auf eine junge Muslima zeigt, wie rassistisch Alice Schwarzer ist“, ereifert sich Katharina Alexander auf ze.tt, und die Tagesspiegel-Autorin Hatice Akyün läuft rot an: „Diese paar Sekunden mit Alice Schwarzer sind kaum auszuhalten, ihre Arroganz, ihre Überheblichkeit, ihre Respektlosigkeit, ihr Zynismus! Wenn das Feminismus sein soll, dann schäme ich mich, Feministin zu sein“, giftet sie auf Twitter.

Das läßt Alice Schwarzer so nicht auf sich sitzen und antwortet ihren Shit-Storm-Initiatoren:

Liebe unbekannte Muslimin,

Ich staune. Ich staune, wie ihr die Tatsachen verdreht. Ich war während der Konferenz die Einzige, die raus zu euch gegangen ist, um mit euch zu reden. Und ich habe keineswegs gesagt:“Was wollen Sie hier!“, sondern: “ Was wollt ihr? Ich will mit euch reden.“ Das tönt schon ganz anders, oder? Ich habe mich dann mitten unter euch gestellt. Sie und zwei weitere Frauen fingen dann sofort an, sehr erregt zu schreien. Ich habe versucht, zu argumentieren und dabei Ihren linken Arm gleicht angetippt. Daraufhin haben Sie noch lauter geschrien „Fassen Sie mich nicht an!“ – und ich habe ironisch geantwortet: „Ich dachte, nur Männer dürfen Sie nicht anfassen.“…

Eigentlich sei die ganze Sache zu „läppisch“ um darüber zu reden, so Alice Schwarzer weiter auf Twitter. Aus ihrem Gesprächsangebot werde seitens ihrer Gegnerinnen eine Diffamierungskampagne gestartet. Das sei „echt traurig“ und zugleich „aufschlussreich“, findet die Journalistin.

@jouwatch

Quelle!:

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