StartZARONEWS PresseAgenturGender-Gaga in Magdeburg: Sind Elektroautos weiblich?

Gender-Gaga in Magdeburg: Sind Elektroautos weiblich?

An der Magedeburger Otto-von-Guericke-Universität werden zwei Gastprofessuren vergeben, die beide beim Büro der Gleichstellungsbeauftragten angesiedelt sind. Die eine davon dient der „Förderung weiblicher Karrieren im Rahmen der Hochschullehrerinnenlaufbahn“, die andere der „Etablierung von Geschlechterforschung in vielfältigen Kontexten an der OvGU in kultur- und gesellschaftswissenschaftlicher Forschung, den MINT Fächern oder der Medizin“. Im Rahmen der Letzteren analysiert die Soziologin Dr. Frau Wolffram, ob neue Technologien eher dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, wie sciencefiles berichtet. 

Es gibt Komiker und es gibt Wissenschaftler. Als Komiker erfolgreich zu sein im Beruf, verlangt nach großer Ernsthaftigkeit bei der Planung der Gags. Als Gesellschaftswissenschaftler hingegen generiert man die Gags eher beiläufig, weil der Soziologie ohnehin jede wissenschaftliche Ernsthaftigkeit fremd ist. Deshalb sind es nicht selten Leute aus der professionellen Lustigkeitsbranche, welche mit Leichtigkeit die Pointen herausarbeiten, die von schlampigen Soziologen glatt übersehen werden. Harald Eia z.B. ist ein norwegischer Komiker, der Gender-Mainstreaming insgesamt als eine lustige Veranstaltung identifizierte, daraufhin eine siebenteilige Serie fürs norwegische Fernsehen unter dem Titel „Hjaernvask“ (Gehirnwäsche) produzierte, deren Ausstrahlung wiederum dazu führte, daß die norwegische Regierung die Förderung von Gender-Mainstreaming an Universitäten komplett einstellte. Es gab nicht einen weiteren Cent Steuergeld mehr für die planlosen Gender-Komiker. Das war bereits im Jahr 2011.

Deutschland 2019

Eine Einstellung der Förderung von Gender-Komikern aus Steuermitteln zieht aber in Deutschland auch acht Jahre nach Norwegens Harald Eia niemand in Betracht. Das ist wahrscheinlich deswegen so, weil in Deutschland die Glaubensbereitschaft höher ist als in Norwegen. In Deutschland glaubt man leichter, daß jemand Wissenschaftler ist, wenn er nur behauptet, daß er einer sei. Das erklärt ganz gut, warum beispielsweise Marxismus-Leninismus in der DDR als Wissenschaft anerkannt gewesen ist. Da Deutschland im internationalen Vergleich unter bald jedem Aspekt absteigt und weil dem Wort „Abstieg“ die Richtungsangabe „nach unten“ implizit ist,  wird Gender-Mainstreaming quasi als „Marxismus für untenrum“ weiterhin aus Steuermitteln gefördert. Genauer: Die OvGU in Magedeburg hat alljährlich 1,2 Millionen Euro für die beiden Gastprofessuren beim Büro der Gleichstellungsbeauftragten zur Verfügung, Geld also, das dem Steuerzahler fehlt.

Alles, was in Deutschland im akademischen Bereich unter „Frauenförderung“ zu subsumieren ist, dient im Wesentlichen dazu, Frauen mit Jobs zu versorgen, die ohne Förderung noch nicht mal wüssten, wie man „Universität“ überhaupt buchstabiert. Das lernen sie dann aber automatisch, weil sie täglich das Universitätsgelände betreten. Ehe sie die Eingangstür erreichen, haben sie das Wort dann schon ein paarmal auf Schildern gelesen. Nach einer gewissen Zeit haben sie sich gemerkt, wie man „Universität“ buchstabiert und veranstalten dann Vorlesungen wie etwa die hier: „Sind Elektroautos weiblich?“

Vorlesung an der Otto-von-Guericke-Universität Magedeburg – Foto: Screenshot

Genausogut wie die Erforschung der Frage, ob Elektroautos weiblich sind, könnte frau natürlich auch eine Veranstaltung zu der Frage planen, ob die Erfindung der Currywurst im Jahr 1949 wirklich Frau Herta Heuwer zuzuschreiben ist, oder ob man Herta Heuwer nicht als „diverse Person Heuwer“ bezeichnen müsste. Die Tageszeitung „Die Welt“ feierte vor sechs Jahren sogar den 100sten Geburtstag von Frau Herta Heuwer, weil sie (es?) eben die sensationelle Currywurst erfunden hatte. Die potentiell „diverse Person Heuwer“ konnte allerdings 2013 nicht mehr dazu befragt werden, welches Geschlecht sie sich zu ihren Lebzeiten „sozial konstruiert“ hatte. Unter Gender-Gesichtspunkten ist das ein wahrer Skandal. Sollte Herta Heuwer sich allerdings tatsächlich als Frau begriffen haben, würde die Erfindung der Currywurst alle Vorurteile über den Haufen werfen, die man gemeinhein über den Erfindungsgeist von Frauen so hat. Hier das Curry, dort die Wurst, ergibt zusammen Currywurst. Eine Mondlandung ist profan dagegen. Zu mehr reicht es auch nicht bei den Bezipfelten. Wegen ihrer „toxischen Männlichkeit“, wahrscheinlich.

Ist das Elektroauto weiblich?

Natürlich nicht. Ein Elektroauto hat kein Geschlecht, auch kein sozial konstruiertes. Weiblich ist höchstens die Frage, ob das Elektroauto weiblich ist. Sehr wahrscheinlich ist das aber einfach eine feministische Frage. Der deutsche Gleichheitsfeminismus hat nämlich mit intellektueller Minderleistung deutlich mehr zu tun als mit dem Geschlecht. Es gibt auch männliche Feministen. Vielleicht gibt es sogar diverse Feministen.

Soviel steht fest: Benjamin Franklin stellte im Jahr 1752 nach der damals bereits bekannten Reibungselektrizität einen Bezug zur atmosphärischen Elektrizität her. Er gilt als Erfinder des Blitzableiters und sprach erstmals von Pluspol und Minuspol. Den diversen Pol hat jemand anders entdeckt. Vielleicht auch noch nicht. Jedenfalls gibt es bis heute den Stecker und die Steckdose und das Elektroauto ist schon wegen des Wortbestandteils „Elektro“ nicht weiblich, und wegen des Bestandteils „auto“ sowieso nicht. Carl Benz gilt als Erfinder des Automobils, auch wenn die Firma Mercedes-Benz heute den Eindruck erwecken möchte, die eigentliche Leistung sei gewesen, mit dem ersten Automobil eine längere Fahrt zu unternehmen. Das tat nämlich Bertha Benz. Sie wäre also das wahre Genie, so es sich bei diesem Werbespot von Mercedes nicht um politisch-korrekte Arschkriecherei im After des Zeit(un)geistes handeln sollte. Das wiederum gilt natürlich nur, wenn sich der elektrische Benjamin und der Treibkolben-Carl nicht als Frauen, als Diverse oder irgendwie Hinübergeschlechtliche begriffen haben. Das kann man freilich heute nicht mehr herausfinden. Obwohl: Gender- „Wissenschaftler“ könnten es vermutlich.

Sciencefiles schreibt: „Alles, was in Deutschland unter der Bezeichnung „Frauenförderung“ läuft, ist – da es bislang keinerlei wirtschaftliche Gesamtrechnung gibt, der man auch nur einen geringen Nutzen entnehmen kann – ein riesengroßer Selbstbereicherungsapparat für Frauen, die es auf dem Freien Markt in den meisten Fällen nicht einmal in die Nähe einer Universität geschafft hätten. Deshalb wurden über die vielen Programme der Förderung außerordentliche Stellen geschaffen, die an Universitäten angesiedelt sind, mit dem normalen Betrieb einer Universität aber schon deshalb nichts zu tun haben, weil sie keinerlei Erkenntnisgewinn, keinerlei Nutzen beitragen. Alles, was sie beitragen, ist Quatsch …

Und wie sieht dieser Quatsch dann aus, wenn er erst einmal niedergeschrieben worden ist? – So zum Beispiel: „Schon immer sind gesellschaftlich definierte Geschlechterrollen ein zentraler Faktor sozialer Ungleichheit bei technologischer Entwicklung gewesen.“ Das ist also der marxistische Unterdrückungs-Schnack in seiner Untenrum-Form. Ganz leicht zu widerlegen ist er außerdem durch die Realität an deutschen „Umpfersitäten“ des Jahres – oder wie diese Einrichtungen beim Schreiben nach Gehör buchstabiert werden.

Obwohl es im Deutschland des Jahres 2019 nur noch sozial konstruierte Geschlechter gibt, konstruiert sich lediglich eine vernachlässigenswerte Minderheit ehedem sogenannter Frauen das Geschlecht eines Erfinders sozial. Die Studiengänge für Mathematiker, Informatiker und Elektroingenieure sind fast durch die Bank von Studenten mit einem sozial männlich konstruierten Geschlecht besetzt. Gut möglich ist auch, daß sie sich nie ein Geschlecht selber sozial konstruiert – sondern einfach dasjenige übernommen haben, welches sie bei der Geburt schon hatten. Die sogenannten „Geschwätzwissenschaften“ wiederum erregen vornehmlich bei Personen mit einem sozial weiblich konstruierten Geschlecht Interesse. Psychodingsbumse z.B. sind überproportional häufig eigentlich Psychodingsbums*Innen. Oder Kunstgeschichte: Der Student mit einem sozial männlich konstruierten Geschlecht, der gar keinen ordentlichen Beruf zu ergreifen braucht, weil er z.B. die Großbrauerei des Vaters erben und verkaufen wird, schreibt sich am besten für ein Studium der Kunstgeschichte ein. Er wird den Neid aller seiner Freunde in den Naturwissenschaften erregen, wenn er ihnen abends in der Studentenkneipe erzählt, daß es in den Vorlesungen, die er besucht, vor endgeilen Ischen nur so wimmelt. Da können die angehenden Elektroingenieure mit ihren Plastiksteckern einpacken. Die wahren Steckdosen hat der angehende Kunsthistoriker zur Verfügung. Auf jeden Fall dann, wenn er als Erbe einer Großbrauerei auf eine attraktive Kunstgeschichtlerin trifft. Oder auf zwei, drei … viele. Kunstgeschichte ist das absolut geilste Studium für einen Studierenden mit sozial männlich konstruiertem Geschlecht.

Die gesellschaftlichen Folgen der zeitgeistigen Weibsenveneration

Menschen mit einem sozial weiblich konstruierten Geschlecht werden völlig an der Realität vorbei auf ein Podest gehoben, auf dem sie nichts zu suchen haben. Warum ist Angela Merkel Bundeskanzlerin, obwohl sie erwiesenermaßen keinen einzigen fehlerfreien Satz sprechen kann, vom fehlenden Sinngehalt ihres Gestammels einmal abgesehen? – Weil sie Frau ist und aus dem Osten kommt. Das ging bereits unter Helmut Kohl als Qualifikation für ein politisches Amt anstandslos durch. Warum ist Claudia Roth Bundestagsvizepräsidentin? – Weil sie als Frau gilt und ihr deshalb aufrichtige Gefühle unterstellt werden. Die intellektuelle Brillanz von Frau Roth hat noch nie jemand erwähnt. Wahrscheinlich, weil Frau Roth untenrum unterdrückt und in eine Schublade gesteckt werden soll. Die Frisur von Anton Hofreiter wiederum kann durchaus interpretiert werden als Versuch, sich dieselbe Nachsicht wegen fehlender intellektueller Brillanz zu erschleichen, die eigentlich nur Menschen mit einem sozial weiblich konstruierten Geschlecht gewährt wird. Und das Beste: Es scheint zu funktionieren für den Herrn Hofreiter.

Jedenfalls ist es so, daß die realitätsfremde Unterstellung, Menschen mit weiblich oder männlich konstruierten Geschlechtern unterschieden sich in nichts außer bei ihrer gewählten Eigenkonstruktion, dazu führt, daß tatsächliche Frauen mit Erwartungen überfrachtet werden, die ihrer biologischen Natur zuwiderlaufen. In der Natur ist es nämlich immer so, daß sich die Geschlechter sinnvoll ergänzen, anstatt einander Konkurrenz zu machen in der Wahnsinns-Annahme, das eine könne alles so gut wie das jeweils andere. Das mag zwar in Einzelfällen so sein, im Regelfall dürfte es sich aber anders verhalten. Klee ist im allgemeinen dreiblättrig. Das vierblättrige Kleeblatt ist die Ausnahme. Daß die Ausnahme als solche fast überall vorkommt, macht aber – um beim gewählten Beispiel zu bleiben – das vierblättrige Kleeblatt noch nicht zum dreiblättrigen. Die Ausnahme als solche ist die Regel. Die jeweilige Ausnahme bleibt aber dennoch auf dem Gebiet, auf dem sie die Ausnahme ist, eben die Ausnahme von der Regel. In absoluten Zahlen ausgedrückt, gibt es viele geniale Frauen in der Wissenschaft. Relativ zur Gesamtheit aller Frauen sind es aber sehr wenige, jedenfalls weniger, als Männer relativ zur Gesamtheit aller Männer.

Was es für die politischen Geschicke eines Landes bedeutet, das zu ignorieren und die lediglich postulierte Geschlechtergleichheit zur Realität des menschlichen Seins aufzublasen, kann sich jeder, der noch alle Latten am Zaun hat, an drei Fingern abzählen: Das ganze Land bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Niemand redet deswegen einer unterstellten „Minderwertigkeit“ von Frauen das Wort. Ihr Wert für das Ganze ist ein anderer, als der von den Untenrum-Marxisten postulierte. Deswegen ist der ganze Gender-Mainstreaming-Kram komplett schwachsinnig. Wer wiederum den Schwachsinn per Förderung mit Steuermitteln institutionalisiert, versündigt sich an denen, deren Interessen zu vertreten er vorgibt. Es ist allerhöchste Zeit, es den Norwegern endlich gleichzutun und diesen ganzen Untenrum-Marxismus-Kokolores auch als solchen zu benennen. Als Deutscher muß man sich ja in Oslo schämen, wenn man erkannt wird, weil man völlig zu Recht unterstellen muß, als Angehöriger einer Nation identifiziert zu werden, die sich jeden Blödsinn widerstandslos als die Realität andrehen läßt. Deswegen sollte die Adresse für alle Bundestagsfraktionen, nämlich „Platz der Republik 1“ in Berlin, geändert werden in „Harald-Eia-Platz 1“. Mit der Änderung von Straßennamen haben wir ja gerade wegen durchgeknallter Feministinnen und der institutionalisierten Genderista ganz gute Erfahrungen gemacht. Wer das bestreitet, ist ein Rechter und ein Chauvinist.

Wer sich über den ganzen Komplex Feminismus/Gender-Mainstreaming informieren will, ohne dabei erneut feministisch zwangsindoktriniert zu werden, dem sei diese überaus wertvolle Enzyklopädie empfohlen: WikiMANNia.

@jouwatch

Quelle!:

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