StartZARONEWS PresseAgenturGrüne: Künast präsentiert den „Veggieday 2.0“

Grüne: Künast präsentiert den „Veggieday 2.0“

Die aktuellen Umfragewerte scheinen die Grünen in einen rauschartigen Zustand zu versetzen. Gefühlt im Minutentakt folgt eine krude Forderung bzw. „Feststellung“ der nächsten. Nun meldet sich ausgerechnet auch noch Renate Künast zu Wort. Im Fahrwasser der „Prophetin“ Greta kramt die Dame ihre alte „Veggieday-Idee“ hervor. Wie die JUNGE FREIHEIT berichtet, erfährt dieser Unsinn aber jetzt ein „Klima-Update“.

Die Grünen-Politikerin Renate Künast hält eine veränderte Ernährungsweise aufgrund des Klimawandels für unausweichlich. „Wir werden weltweit (!!!) unsere Ernährung umstellen. Es wird faktisch so sein, daß wir weniger Fleisch und mehr Gemüse essen, und kurioserweise ist das ja das, was uns jeder Arzt empfiehlt“, sagte Künast der Welt. Sie sehe es mit einer gewissen Freude, daß sich die Ernährung in Deutschland „Teller für Teller“ verändere. (…)

Des Weiteren sinniert sie darüber, dass bereits die Deutsche Bahn und Schulkantinen vegetarisches Essen anbieten (die TU Berlin hat sogar eine vegane Mensa!!!). Auch würden die Eltern immer mehr darauf achten und angeblich wollen von den hüpfenden „Klima-Kindern und -Jugendlichen“, immer mehr vegan oder vegetarisch leben. O-Ton: „Das setzt sich schlicht und einfach durch.“

Ob die Eltern der Kinder und Jugendlichen auch nur im Ansatz wissen, was ein kompletter Verzicht auf Fleisch für die physische und psychische Entwicklungbedeutet? Des Weiteren sei die Frage erlaubt, ob dieser „Trend“ alle Bevölkerungsteile in Deutschland erfasst?

Frau Künast äußert auch, dass die Grünen für ihren bahnbrechenden „Veggieday“-Vorschlag 2013 (zu Recht) „verdroschen“ worden sind. (…) „Aber jetzt hat uns die Realität (!!!) eingeholt, die Probleme sind noch größer geworden, von der Klimakrise bis zum Artensterben. (…)

Mal davon abgesehen, dass Grüne und Realität vollkommen konträr sind, macht sich Frau Künast mit ihrem Veränderungsvorschlag in Sachen Landwirtschaft (vom industriellen Anbau zur Agrarökologie) vollends zum Gemüse… äh Obst.

(…) Derzeit würden Pestizide und Dünger energieintensiv hergestellt, wodurch Deutschland einen massiven (!!!) weiteren Beitrag zum Klimawandel leiste. Deshalb bleibe gar nichts anderes übrig, als auf ökologisches Anbauen umzustellen. Die Tierhaltung müsse drastisch reduziert werden. Beim Düngen könne man teilweise auch auf Dünger aus Pflanzen zurückgreifen.

Dank der grünen „Energiewende“ werden sich energieintensive Herstellungsverfahren in Deutschland bald von selbst erledigen. Aber dieses Opfer sollten „wir“ bringen können. In der Tat wäre der „ökologische“ Anbau in greifbarer Nähe. Wenn wieder wie um 1800 der Bauer samt Ochse den Pflug übers Feld zieht.

Wie das allerdings die „klimaneutrale“ und „gesunde“ vegane bzw. vegetarische Versorgung von einer stetig wachsenden Bevölkerung in Deutschland sicherstellen soll, bleibt wohl Frau Künasts Geheimnis.

@jouwatch

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