StartZARONEWS PresseAgenturEinfach nur irre: Ludwig Spaenle (CSU): AfD an zunehmendem Antisemitismus mitschuldig

Einfach nur irre: Ludwig Spaenle (CSU): AfD an zunehmendem Antisemitismus mitschuldig

Der Antisemitismus-Beauftragte der bayerischen Staatsregierung, Ludwig Spaenle (CSU), ehemals bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst, hat die AfD für eine zunehmende Judenfeindlichkeit mitverantwortlich gemacht. 

Der 57-jährige CSU-Parteisoldat Spaenle meldet sich zum Thema Antisemitismus zu Wort. Gegenüber der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ) kramt der Bayer die aus dem Kontext gerissenen Gauland und Höcke Zitate hervor und gibt brav zu Protokoll: „Wenn wir eine Partei haben, deren offizielle Vertreter die NS-Zeit als „Vogelschiss der Geschichte“ abtun oder das Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnen, muss man sich über einen steigenden Antisemitismus nicht wundern“. Die AfD betreibe damit bewusste Geschichtsklitterung, so Spaenle, der abschließend feststellt, dass damit ganz bewusst die Toleranzgrenze in der Gesellschaft verrückt werde.

Spaenle lässt, wie die überwältigende Mehrheit der Konsenspolitiker und deren mediale Vertretung in den Mainstreammedien, unerwähnt, wer tatsächlich für den massiven antisemitischen Anstieg in dieser Gesellschaft verantwortlich ist. Der muslimische Antisemitismus ist unter den gegenwärtigen Ausprägungen der Judenfeindlichkeit die gefährlichste. Diese Ansicht vertritt nicht nur der deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn.

Der Verfassungsschutz hält in einer aktuellen Broschüre fest: „Ausgeprägter sind antisemitische Auffassungen jedoch im Islamismus, in dem sich religiöse, territoriale und/oder politische Motive zu einem antisemitischen Weltbild verbinden. Das „Feindbild Judentum“ bildet einen zentralen Pfeiler, auf den sich die Argumentationen aller islamistischen Gruppierungen stützen“ Die  Bundesbehörde weist – ganz im Gegensatz zu Spaenle und Co. darauf hin, wem dabei das Augenmerk gelten muss: „Eine solche Erkenntnis gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund des zwischen den Jahren 2014 und 2017 erfolgten Zuzugs von mehr als 1.000.000 Muslimen in die Bundesrepublik Deutschland an Bedeutung.“ Oder um es mit den Worten des verstorbenen Modezars Karl Lagerfeld bezüglich Angela Merkels unheilvoller Flüchtlingspolitik wiederzugeben: „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischenliegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen“. (SB)

@jouwatch

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