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Für die „Familienehre“: Türke tritt Rentner in Wien mit Luftsprung tot – 8 Jahre Haft

In Wien sind die Täter im sogenannten „Jackie-Chan-Fall“ verurteilt worden. Ein 26jähriger Türke hatte letzten November vor den Augen seiner Familie gemeinsam mit einem 19jährigen Landsmann ein Wiener Ehepaar angegriffen und den 67jährigen Ehemann ins Koma getreten. Der Mann war nach rund vierwöchigem Todeskampf gestorben.

Ob Österreich oder Deutschland – das nimmt sich nicht viel, wenn es um das Auftreten so mancher muslimischen Großfamilie im öffentlichen Raum geht: Rücksicht auf die Befindlichkeiten der autochtonen Ursprungsbevölkerung wird kaum genommen, demonstrativ wird ein archaisches Verständnis von „Stolz“ und „Ehre“ nach außen getragen, und die innerfamiliären, „kulturell bedingten“ Strukturen fördern ein überschwengliches Macho-Gehabe insbesondere der Männer zutage. Die Botschaft der Landnehmer an die Einheimischen ist dabei klar: Das ist unser Revier, ihr habt uns hier nichts zu sagen; in unseren Augen seid ihr schwach, minderwertig, ohne Werte und dekadent. Und außerdem läuft eure Uhr sowieso ab.

Doch wehe, einer der Alteingesessenen macht den Fehler und stört den Kreis der Neubürger. Wie schnell dies zu Gewaltausbrüchen führen, ja in bestimmten Fällen sogar tödlich enden kann, zeigt der schockierende Fall des 67jährigen Wiener Rentners Nikolaus D., der im vergangenen November von zwei jungen Türken angesprungen und schwer verletzt wurde, als er mit seiner Ehefrau auf dem Weg zum Evangelischen Friedhof im Stadtteil Favoriten war, um die Gräber verstorbener Angehöriger zu besuchen. Der Mann starb später an den Verletzungen. Das österreichische Nachrichtenportal „Heute.at“ berichtete vorgestern über den Fall.

Folgendes war damals passiert: Auf Höhe der Sonnleithner Straße hatte eine türkische Familie den kompletten Gehweg blockiert; angeblich wartete sie aufs Taxi. Als das ältere Ehepaar passieren wollte, machte keiner der Umstehenden irgendwelche Anstalten, es vorbeizulassen. Die Senioren wichen deshalb aus und zwängten sich vorbei. Dabei streifte Nikolaus D. wohl versehentlich den Mantel einer der Frauen. Diese begann sofort, sich lautstark zu beschweren und stieß wüste Beleidigungen aus. Das Ehepaar ignorierte die Provokationen und ging ruhig weiter. Daraufhin rannten ihm zwei jungen Männer nach. Sie stellten die beiden eingeschüchterten Senioren, hielten sie fest, bedrängten und beschimpften sie aggressiv. Eine ihnen nachgeeilte junge Türkin versuchte den jüngeren der beiden Angreifer, Mehmet P., noch zurückzuhalten, doch sein Begleiter, Ömer P., nahm bereits Anlauf und trat dem Rentner im Luftsprung, nach Martial-Arts-Manier, brachial in den Bauch. Nikolaus D. stürzte und zog sich einen Schädelbasisbruch zu. Trotz Notoperation konnte der Rentner nicht mehr gerettet werden. Nach 26 Tagen im Koma erlag er seinen Verletzungen.

Am Donnerstag wurde den Tätern in Wien der Prozess gemacht. Die türkische Familie hatte sich nicht lumpen lassen und ein regelrechtes Staraufgebot aus drei prominenten Wiener Anwälten aufgeboten – zur Verteidigung ihrer Söhne, die die ihrerseits die „Familienehre“ so heldenhaft verteidigt hatten. Was der Hauptangeklagte Ömer P. während der Verhandlung zum besten gab, sprach wieder einmal Bände zum Thema „gelungene Integration“ und Werteverständnis:  Gefragt, weshalb er den Rentner so brutal attackiert habe, antwortete er: „Ich wollte das eigentlich ja gar nicht – aber da meine Tante war dabei, da musste ich den starken Mann geben.“ Außerdem erzählte er nicht ohne unterschwelligen Stolz, den Sprung samt Tritt aus der Luft heraus habe er sich „aus einem Jackie-Chan-Film abgeschaut“.

Wenigstens war das Urteil dann, verglichen mit den wachsweichen Symbolstrafen in vielen deutschen Gerichten, angemessen: Acht Jahre wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung mit Todesfolge; sein Kompagnon kam mit 5 Monaten wegen „Raufhandel“ davon. Die Angeklagten legten Berufung ein. (DM)

@jouwatch

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