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Eisenhüttenstadts Frauen in Angst

Brandenburg/Eisenhüttenstadt –  Innerhalb von einer Woche hat es im Stadtzentrum von Eisenhüttenstadt drei Übergriffe auf Frauen gegeben – teilweise am helllichten Tage. 

Mütter lassen ihre Töchter nicht mehr allein zum spielen raus, selbst trauen sich die Frauen auch nicht mehr vor die Türe. Müssen diese dann doch das Heim verlassen um zur Arbeit oder zum Einkaufen zu gelangen, geschieht das unter Angst. Der Hund wird von den Männern Gassi geführt, berichtet die MOZ. Grund hierfür: Drei sexuelle Übergriffe innerhalb nur einer Woche.

An Christi Himmelfahrt kam es zum ersten Vorfall im 25.000 Einwohner zählenden Eisenhüttenstadt. Ein alkoholisierter Unbekannter soll eine 33-jährige geschlagen und unsittlich berührt haben. „Bei der ersten Tathandlung wird von einem deutschen Täter ausgegangen“, teilte ein Sprecher der Polizeidirektion mit. Bei den anderen beiden Fällen ist aufgrund der Täterbeschreibung gegenwärtig von einem Zusammenhang und einem nichtdeutschen Tatverdächtigen auszugehen, heißt es dazu weiter. Am 4. Juni war eine  eine 42-Jährige mit ihrem Hund gegen 19 Uhr spazieren, als sie von einem Unbekannten unsittlich berührt wurde. Nachdem der Mann sich zunächst entfernt hatte, kam er zurück und wiederholte sein Treiben. Die Frau wehrte sich dagegen, der Täter verschwand. Der etwa 1,70.Meter große Mann habe Französisch und teilweise Englisch gesprochen, trug eine Sonnenbrille, ein Basecap und Flipflops.

Der dritte Übergriff ereignete sich es einen Tag später gegen 13.25 Uhr. Diesmal war eine 30-Jährige das Opfer. Ein Mann habe sie an den Oberarmen gepackt und sie bedrängt. Die Frau befreite sich. Der Täter sprach gebrochenes Deutsch, war ebenfalls 1,70 Meter groß und soll dunkelhäutig gewesen sein. Er trug eine blau-weiß-karierte Hose sowie ein weißes T-Shirt.

Die Polizei ermittelt in allen Fällen wieder einmal intensiv und bitten noch einmal um Hinweise zu den Taten.

Seit 2015 ist Eisenhüttenstadt Durchgangsstation für viele Asylbewerber. Ende 2015 mussten die Einwohner mit 500 Neuankömmlingen pro Woche fertig werden. Seither sticht die brandenburgische Stadt bei der Kriminalitätsentwicklung negativ hervor. Lag der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen 2018 im Land im Schnitt bei 24 Prozent, erreichte er in Eisenhüttenstadt laut der MOZ einen Spitzenwert von 68 Prozent. (SB)

@jouwatch

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