Der Chef der Terrororganisation „Islamischer Staat“*, Abu Bakr al-Baghdadi, ist in Idlib getötet worden. Das russische Außenministerium hat Zweifel an dem erneuten „Tod“ des IS-Chef und den Auswirkungen für die Lage in Syrien geäußert.

Der offizielle Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, hat am Sonntag erklärt, dass ein erneuter „Tod“ des Anführers der Terrororganisation „Islamischer Staat“, Abu Bakr al-Baghdadi, keine bedeutsamen Auswirkungen für die Lage in Syrien oder das Vorgehen der in Idlib präsenten Terroristen haben werde.
Al-Baghdadi wurde laut dem russischen Außenpolitiker Konstantin Kossatschow bereits zuvor mindestens fünfmal totgesagt.
Am Sonntag hat der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump in einer „sehr wichtigen Mitteilung“ bekannt gegeben, dass der IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi von US-geführten Kräften in Idlib getötet worden sei.
Der Terror-Anführer, auf den die US-Militärs offenbar 25 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt hatten, sei am Samstag ums Leben gekommen, so der US-amerikanische TV-Sender CNN unter Verweis auf Quellen.
Al-Baghdadi habe während einer US-Razzia allem Anschein nach eine Sprengstoffweste zur Explosion gebracht. Das Versteck des IS-Chefs sei entdeckt worden, als Al-Baghdadi versucht habe, seine Familie aus Idlib in Richtung der türkischen Grenze zu bringen.
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