StartPolitikEUUm Erhöhung von Infektionszahlen zu verhindern: Österreich verschärft Corona-Regeln für die Einreise

Um Erhöhung von Infektionszahlen zu verhindern: Österreich verschärft Corona-Regeln für die Einreise

In Österreich ist die Covid-19-Einreiseverordnung des Gesundheitsministeriums schon wieder erneuert worden. Das Dokument wurde am Mittwoch der Öffentlichkeit bekannt gemacht.Es handelt sich um die 7. Novelle zur Covid-19-Einreiseverordnung 2021. Laut der rechtlichen Begründung „ist auch eine Verschärfung der Einreisebestimmungen erforderlich, um eine Erhöhung der Infektionszahlen im Zusammenhang mit reiseassoziierten Infektionen möglichst hintanzuhalten (zu Deutsch: zu vermeiden, Anm. d. Red.) und eine Einschleppung des Virus bestmöglich zu verhindern“.Antigentests und Nachweise über neutralisierende Antikörper verlieren demnach ab 22. November ihre Gültigkeit.„Abweichend davon bleibt für Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners einreisen, die 3G-Regel erhalten“, heißt es im Schreiben.Dazu gehört auch der „Ninja-Pass“ für die Einreise von Schülern.Um nach Österreich zu gelangen, muss man geimpft, genesen oder PCR-getestet sein. Die Impfzertifikate sind laut der 7. Novelle nun 270 Tage statt 360 Tage gültig. Pendler müssen dabei negative PCR-Testergebnisse vorweisen, die nun für 72 Stunden gelten (bisher eine Woche). Schnelltests sind für Pendler nur noch 24 statt 48 Stunden lang gültig.

Vor einigen Tagen hatte Deutschland ganz Österreich als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft. Nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland müssen die Menschen, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne und können frühestens nach fünf Tagen freigetestet werden.Am Mittwoch waren laut österreichischen Behörden 14.416 Neuansteckungen nachgewiesen worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 953 Fälle pro 100.000 Einwohner. Insgesamt 11.848 Menschen verstarben bisher an den Folgen des Coronavirus.

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