Finanzlage der Gnadenhöfe in Deutschland ist katastrophal
Überlebenswichtige Geldspenden bleiben aus und Futterspenden sinken nach der Hitzewelle fast auf null – Die Lage auf den Gnadenhöfen in Deutschland ist bedrohlich, auch auf dem Gnadenhof vom Bund Deutscher Tierfreunde in Weeze. Insgesamt ist die Finanzlage der Tierheime in Deutschland alarmierend. Besonders die Lage der Gnadenhöfe ist katastrophal.
Die Kosten für die Versorgung von Fundtieren, die durch die Abgabewelle nach dem Haustierboom während der Pandemie noch immer steigen, belasten die Tierheime zusätzlich, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch Öffentliche Zuschüsse, Spenden und Patenschaften, Adoptionsgebühren, Mitgliedsbeiträgen und Dienstleistungen. Die Einnahmen aus den Fundtierpauschalen, die Städte und Gemeinden an Tierheime zahlen, sind jedoch nicht ausreichend, um die Kosten abzudecken. Und bei Gnadenhöfen fehlt diese Einnahme völlig, so der Bund Deutscher Tierfreunde .
Eine Bewohnerin des Gnadenhofs ist beispielsweise die Meckertante Lilo. Sie hat auf dem Gnadenhof Weeze ein neues Zuhause gefunden. Alle Bewohner hier haben ihre eigene, meist traurige, Geschichte – sie wurden vernachlässigt, gequält, ausgesetzt oder vom Veterinäramt beschlagnahmt, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Doch hier auf dem Gnadenhof dürfen sie endlich wieder einfach nur Tier sein. Die bunte Gemeinschaft besteht zurzeit aus Pferden, Ponys, Schweinen, Katzen, Hühnern, Enten, Gänsen, Meerschweinchen, Kaninchen, Schildkröten und natürlich Myrte und Lilo, den Ziegen. Hier erhalten sie nicht nur Futter und Pflege, sondern vor allem Liebe und Respekt.
Aber dieser Ort ist nicht nur ein Zuhause, er kostet auch viel – mehr, als wir Menschen uns vielleicht vorstellen können, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Besonders die Tierarztkosten sind eine riesige Belastung. Viele der Tiere, vor allem die älteren Tiere, brauchen regelmäßig ärztliche Hilfe. Es gibt immer wieder Krankheiten, alte Verletzungen und notwendige Untersuchungen, die nicht nur viel Zeit, sondern auch sehr viel Geld kosten, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Und leider hat sich die Situation durch die neue Gebührenverordnung für Tierärzte verschärft. Die Behandlungen sind deutlich teurer geworden, und jedes Mal, wenn sie zum Tierarzt müssen, ist es noch schwieriger, genug Geld für all die anderen Ausgaben zusammenzubekommen.
Die BDT-Tierherberge und der BDT-Gnadenhof sind auf die Unterstützung der tierliebenden Menschen angewiesen, damit die Tiere weiterhin die Hilfe bekommen, die sie brauchen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Egal, ob es um die Behandlung eines verletzten Tieres geht oder um die regelmäßige Pflege der älteren Tiere – jeder Beitrag hilft enorm.
So können sie Lilo und ihre Mitbewohnerinnen und Mitbewohner unterstützen: Jeder Euro hilft, die hohen Tierarztkosten zu decken. Die Spende kann den Unterschied machen, damit auch weiterhin die nötige medizinische Versorgung erhalten bleibt:
Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
Volksbank Niederrhein
IBAN: DE44 3546 1106 0128 7840 20
Verwendungszweck: „Gnadenhof Weeze“
Oder per PayPal an: [email protected]
Die Spende ist steuerlich absetzbar, da der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. als gemeinnützig anerkannt ist.
Sachspenden: Es gibt viele Dinge, die dringend gebraucht werden, wie Futter und Pflegeprodukte. Einfach E-Mail an [email protected], und wir schicken eine Liste.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein gemeinnütziger überregionaler Tierschutzverein. Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt etwa 20 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz.
Kontakt
Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
Martina Klein
Am Drehmanns Hof 2
47475 Kamp-Lintfort
02842/92 83 20
02842/92 83 220

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