Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, dass die Böllerverbotszonen auch nach der Corona-Pandemie in der Bundeshauptstadt erhalten bleiben, da diese aus ihrer Sicht zum Schutz von Einsatzkräften beitragen.„Wir müssen auch darüber sprechen, auch jenseits der Corona-Pandemie bestimmte Gebiete in der Stadt dadurch zu befrieden, dass dort nicht geböllert werden darf“, sagte die Politikerin am Freitag. Gemeinsam mit Berlins neuer Innensenatorin Iris Spranger (SPD) besuchte Giffey an Silvester Feuerwehrleute und Polizisten vor ihrem Einsatz.Das Feuerwerksverkaufsverbot sowie Böllerverbotszonen hätten im vergangenen Jahr Wirkung gezeigt, so Berlins Regierungschefin. Im Vergleich zu früheren Silvesternächten, in denen es an manchen Orten „kriegsähnliche Zustände“ gegeben habe, sei ein Drittel weniger Einsätze verzeichnet worden. Giffey erwartete, dass es auch 2021/22 ruhiger bleibt. Laut Innensenatorin Spranger sind neben rund 900 Streifenpolizisten 1600 zusätzliche Beamtinnen und Beamte in Berlin im Einsatz



