StartPolitikEuropa„Dass wir jetzt nicht Dinge herbeireden“: Baerbock mahnt zu Vorsicht bei Ukraine-Äußerungen

„Dass wir jetzt nicht Dinge herbeireden“: Baerbock mahnt zu Vorsicht bei Ukraine-Äußerungen

Angesichts der zugespitzten Situation um die Ukraine hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in einem Interview mit RTL/n-tv vor Äußerungen gewarnt, die eine weitere Eskalation verursachen könnten.„Ich glaube, wir müssen auch sehr vorsichtig sein, dass wir jetzt nicht Dinge herbeireden“, erklärte sie. „Die Lage ist hoch brisant, sie ist dramatisch.“Das Treffen im sogenannten Normandie-Format, bei dem Russland und die Ukraine am Mittwoch unter der Moderation von Frankreich und Deutschland verhandelt hatten, bezeichnete Baerbock als ein „ganz schmales Fenster“. Sie arbeite daran, dieses Fenster weiter öffnen zu können, sagte die Grünen-Politikerin.

Die Beziehungen zwischen den westlichen Ländern und Russland bleiben hinsichtlich der Ukraine angespannt. Der Westen äußert die Befürchtung eines Angriffs seitens Russlands auf das Nachbarland und droht Moskau seitdem mit schwerwiegenden Konsequenzen.

Russland wies die Vorwürfe des Westens und der Ukraine wiederholt zurück und betonte, dass sie dazu benutzt würden, um Truppen und Waffen aus Nato-Ländern in der Nähe russischer Grenzen zu stationieren. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte mehrmals, dass Russland seine Truppen auf dem eigenen Territorium nach Belieben verlegen dürfe.

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