StartPolitikEuropaKretschmann: Gar nichts spräche gegen Merkel als Kanzlerkandidatin

Kretschmann: Gar nichts spräche gegen Merkel als Kanzlerkandidatin

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hätte sich Angela Merkel in diesem Jahr nochmal als Unionskanzlerkandidatin vorstellen können. Aus Sicht des Grünen-Politikers ist die 66-Jährige jetzt wieder in Hochform. Es sei deshalb „nicht schlau von der CDU, nach der Flüchtlingskrise Angela Merkel so in Frage zu stellen“.Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hätte sich Angela Merkel in diesem Jahr nochmal als Unionskanzlerkandidatin vorstellen können. Aus Sicht des Grünen-Politikers ist die 66-Jährige jetzt wieder in Hochform. Es sei deshalb „nicht schlau von der CDU, nach der Flüchtlingskrise Angela Merkel so in Frage zu stellen“.„Was spräche dagegen, dass sie noch mal antritt? Gar nichts“, sagte der 73-Jährige in einem am Samstag erschienenen Interview des „Mannheimer Morgen“.Nach seiner Einschätzung ist Merkel „im Vollbesitz nicht nur ihrer Kräfte, sondern des politischen Gestaltungswillens“. „Sie ist in der Pandemie noch mal zu Hochform aufgelaufen. Aber der 2016 vereinbarte Verzicht war praktisch nicht mehr rückholbar“, zitiert DPA aus dem Interview.

Für sich selber schloss Kretschman, der im Frühjahr seine dritte Amtszeit antrat, jedoch aus, weiterzumachen. „Ich trete nicht noch mal an. Die Entscheidung ist mir schon dieses Mal außerordentlich schwer gefallen.“

Angela Merkel ist seit November 2005 Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, nachdem sie bei der vorgezogenen Bundestagswahl Gerhard Schröder (SPD) abgelöst hatte. Im Oktober 2018 kündigte Merkel an, bei der Bundestagswahl 2021 nicht mehr zu kandidieren. Zwei Monate später legte sie den CDU-Parteivorsitz nieder.

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