Beim ersten Telefonat der Bundesaußenministerin Annalena Baerbock mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow war die Situation in der Ukraine das Hauptthema. Nach Angaben des Ministeriums in Moskau hat Lawrow die neue Bundesregierung dazu aufgefordert, ihren Einfluss auf Kiew geltend zu machen.Das Telefonat am heutigen Dienstag sei von der deutschen Seite initiiert worden, heißt es in einer Mitteilung auf der Website des russischen Ministeriums. Außenminister Lawrow habe dabei die Sicherheit Russlands zum Thema gemacht. Es sei um die Notwendigkeit gegangen, Russland rechtlich verbindliche Sicherheitsgarantien zu gewähren: „die Nicht-Ausweitung der Nato in den Osten und das Nicht-Vorrücken der Militärinfrastruktur der Allianz in Richtung der russischen Grenzen“.Man habe der neuen Leitung des Auswärtigen Amts ausführlich „die Alternativlosigkeit der Minsker Vereinbarungen zur Regulierung der innerukrainischen Krise“ dargelegt und ebenso die Notwendigkeit einer Einflussnahme auf die ukrainische Führung vonseiten der Bundesrepublik als eines Teilnehmerstaates des Normandie-Formats.Bundesaußenministerin Baerbock twitterte im Anschluss an das Telefonat: „Wollen ehrlichen & offenen Austausch. Territoriale Integrität der Ukraine darf nicht verletzt werden. Brauchen Fortschritte im Normandie-Format.“ Außerdem sei es um die Visafreiheit für junge russische Staatsangehörige und die Zusammenarbeit beim Wasserstoff gegangen.
Auswärtiges Amt@AuswaertigesAmtRegierungsorganisation aus Deutschland
Telefonat mit
AM Sergej Lawrow. Wollen ehrlichen & offenen Austausch. Territoriale Integrität der Ukraine darf nicht verletzt werden. Brauchen Fortschritte im Normandie-Format. Themen auch: Visafreiheit für junge Russen*innen + Zusammenarbeit bei Wasserstoff. AMin @ABaerbock



