Die US-Administration erwägt laut dem Pentagon-Sprecher John Kirby nicht, die US-Militärpräsenz in Europa einzuschränken oder ihre Haltung zu diesem Thema zu ändern.Am Freitag hat der US-Sender NBC News berichtet, dass Washington die Möglichkeit erwäge, während der Verhandlungen mit Russland nächste Woche eine gegenseitige Einschränkung der Militärpräsenz in Osteuropa zu besprechen. „Die Diskussionen können sich möglicherweise auf das Ausmaß der Militärübungen, die die beiden Mächte durchführen, sowie auf die Zahl der in den baltischen Staaten und Polen stationierten US-Truppen […] beziehen“, so der Sender unter Berufung auf einen US-Beamten.„@NBCNews hat über Optionen berichtet, die die USA im Vorfeld der Gespräche mit Russland in Betracht ziehen. Ich kann hier eindeutig feststellen, dass wir keine Truppenkürzungen oder Stationierungsänderungen in Europa erwägen. Auch wird keine Änderung der Truppenstärke im Baltikum und in Polen berücksichtigt“, twitterte Kirby am Samstag.
Been some @NBCNews reporting on options the US is considering in advance of talks with Russia. Can state unequivocally that we are NOT weighing cuts to troops in Europe or posture changes there. Also not looking at changing troop numbers in the Baltics and Poland.
Verhandlungen über Sicherheitsgarantien
Am 17. Dezember richtete Moskau an Washington und die Nato den Entwurf eines Vertrags über gegenseitige Sicherheitsgarantien. Entsprechend dem Vertragstext soll die Nato auf die Erweiterung gen Osten und die Aufnahme ehemaliger Sowjetrepubliken verzichten.
Washington und Moskau haben vereinbart, die Verhandlungen über das russische Sicherheitsangebot am 10. Januar aufzunehmen. Am 12. Januar sollen dann Konsultationsgespräche zwischen Moskau und der Nato stattfinden. Für den 13. Januar sind Beratungen zu Sicherheitsgarantien im Rahmen der OSZE geplant.



