StartPolitikEUUkraine-Konflikt: Maas ruft Nato zur Nutzung von Dialogmöglichkeiten mit Russland auf

Ukraine-Konflikt: Maas ruft Nato zur Nutzung von Dialogmöglichkeiten mit Russland auf

Der geschäftsführende Bundesaußenminister Heiko Maas sendet auf der Social Media Plattform Twitter ein klares Signal – zur Entspannung der Lage an der Grenze der Ukraine ist ein Dialog mit Russland unumgänglich.Gestern schrieb Maas auf Twitter:„Wir müssen alle Dialogmöglichkeiten mit Russland nutzen. Die Nato-Staaten verlangen Transparenz über russische Truppenbewegungen. Sollte die territoriale Souveränität der Ukraine verletzt werden, hätte dies ernsthafte politische und wirtschaftliche Konsequenzen für Russland.“

Heiko Maas @HeikoMaasRegierungsvertreter*in aus Deutschland

Wir müssen alle Dialogmöglichkeiten mit #Russland nutzen. Die @NATO-Staaten verlangen Transparenz über russische Truppenbewegungen. Sollte die territoriale Souveränität der #Ukraine verletzt werden, hätte dies ernsthafte politische & wirtschaftl. Konsequenzen für Russland.

In einem Kommentar ergänzte er, dass es neulich zu einem „ersten Austausch zum neuen strategischen Konzept der Nato“ gekommen sei.

Dabei bezog er sich auf das Treffen der Nato-Außenminister in Riga, welches am Dienstag und Mittwoch stattfand. Während des Treffens wurde unter anderem die angebliche Bedrohung seitens Russlands diskutiert, jedoch ohne Vertreter Russlands in die Diskussion zu involvieren.

Seit Anfang letzten Monats haben sich die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland wieder deutlich verschlechtert. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Admiral John Kirby, hatte Russland vorgeworfen angeblich Truppen an der Grenze zur Ukraine stationiert zu haben. Diesen Anschuldigungen schlossen sich zahlreiche Nato-Mitgliedsstaaten an, wie zum Beispiel Deutschland und Frankreich, sowie der Nato-Chef Jens Stoltenberg. Vertreter des russischen Außenministeriums wiesen diese Vorwürfe mehrfach zurück.

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