Der Untergeneralsekretär für die Uno-Friedenseinsätze, Jean-Pierre Lacroix, hat Österreich für seinen großen Beitrag zu Blauhelmoperationen gedankt. Das geht aus einer Pressemittelung hervor, die am Montag auf der Webseite des UN-Informationsdienstes in Wien erschien.„Die Uno ist Österreich dankbar, dass es seit 1960 Zehntausende von uninformiertem Personal zur Friedenssicherung der Unobeigesteuert hat“, wird Lacroix in dem Schreiben zitiert. Nach seinen Angaben unterstützt Österreich derzeit sechs UN-Friedenseinsätze mit 190 Sicherheitskräften, darunter auch bei den Missionen in Mali (Minusma) und Westsahara (Minurso), auf Zypern (Unfycip), im Kosovo (Unmik) und im Nahen Osten (Untso).„Wir ehren den Dienst und das Opfer der 44 österreichischen Mitarbeiter, die ihr Leben verloren haben, während sie unter der UN-Flagge dienten“, sagte der Uno-Untergeneralsekretär.
Der größte Einsatz Österreichs findet laut der Mitteilung im Libanon statt. An der Unifil-Mission seien insgesamt 177 Frauen und Männer seit 2011 beteiligt, um einen weiteren Konflikt mit Israel zu verhindern. Im Rahmen des Einsatzes werde auch der libanesische Zivilschutz ausgebildet, der Feuerwehr-, Such- und Rettungseinsätze im ganzen Land durchführe. Die österreichische Feuerwehr-Brigade sei auch bei der Bekämpfung von Waldbränden in den letzten Jahren aktiv engagiert worden.„Dort (im Libanon – Anm. d. Verf.) spielt das österreichische Kontingent eine wichtige Rolle, indem es der Unifil Transport- und Logistikkapazitäten, einschließlich einer Feuerwehrbrigade, zur Verfügung stellt“, heißt es in dem Text.



