4 Fragen – 1 Antwort
Bei der Frage, was denn die beste Übernachtungsart in Afrika ist, stehen sich zwei Lager fast unversöhnlich gegenüber. Auf der einen Seite die überzeugten Campingfreunde, die auf das authentische Naturerlebnis schwören. Auf der anderen Seite die Anhänger einer stilvollen Lodge-Safari. Beide Reisearten können sich ganz gewaltig in punkto Naturerlebnis, Komfort, Sicherheit und Kosten unterscheiden. Zu welcher Fraktion gehörst du: Camper oder Lodger? Finde es anhand der 4 Fragen von KrautTrotter® Safaris heraus:
1. Welches Naturerlebnis erhoffst du dir?
CAMPING-SAFARI:
– Ganz nah an der Natur – keine Zäune
– Übernachtung mitten im Nationalpark bzw. Wildgebiet
– Wildtiere laufen durchs Camp: Tierbeobachtungen 24/7
– Naturgeräusche auch nachts – echtes Abenteuergefühl
LODGE-SAFARI:
– Lodge-Gelände meist eingezäunt
– Landschaftlich reizvolle Lage außerhalb der Nationalparks
– Aussichtsterrasse bzw. -plattform zur Tierbeobachtung
– Wildtiere kommen nicht so dicht heran – besonders bei Nacht
2. Wieviel Komfort wünscht du dir?
CAMPING-SAFARI:
– Einfache Zelte mit Matratzen oder Feldbetten
– Gemeinsames Essen im Camp und geteilte sanitäre Anlagen
– Kein eigener Rückzugsbereich – weniger Erholung
– Mithilfe beim Lageraufbau und Kochen erwünscht
LODGE-SAFARI:
– Bequeme Betten und private Badezimmer
– Gutes Essen von Köchen und hauseigene Bar
– Entspannen im Lounge-Bereich oder am Pool
– Full Service – perfekte Erholung nach Safaritagen
3. Wieviel Sicherheit brauchst du?
CAMPING-SAFARI:
– Speziell ausgebildete Guides sorgen für deine Sicherheit
– Gute Sicherheit, wenn man sich an die Verhaltensregeln der Guides im Umgang mit Wildtieren und der Natur hält
– Im geschlossenen Zelt bist du auch nachts sicher, aber Achtung:
– Offene Lebensmittel und Müll im Zelt locken Raubtiere an!
LODGE-SAFARI:
– Bewachung durch lokale Sicherheitskräfte, die durch das Gelände patrouillieren
– Eine Umzäunung hält Wildtiere von der Lodge fern
– Ungezäunte Lodges: Wächter begleiten Gäste bei Dunkelheit auf dem Weg zwischen Zimmer und Hauptgebäude
4. Wieviel Geld bist du bereit auszugeben?
CAMPING-SAFARI:
– Niedrige Übernachtungskosten: 7-30 € pro Person inkl. Fahrzeug – in Botswana und Ostafrika bis 50 €
– Geringe Verpflegungskosten für Selbstversorger
– Höhere Fahrzeugkosten: 4×4 Pickup mit Campingausrüstung und Dachzelt 100-240 € Miete/Tag (saisonabhängig)
LODGE-SAFARI:
– Übernachtungsskosten pro Person: 50-100 € (einfach), 100-250 € (Mittelklasse), 250-500 € (Komfort), ab 500 € (Luxus)
– Mittlere bis hohe Verpflegungskosten, je nach Standard
– Geringere Fahrzeugkosten: Kompakt-SUV 55-110 € Miete/Tag (saisonabhängig)
Und, alles klar? Oder brauchst du noch einen Tipp?
Wenn du unsicher bist, was die bessere Reiseart für dich ist, dann überlege Folgendes:
CAMPING-SAFARI: Wenn du bewusst Abenteuer und naturnahes Erlebnis suchst und Komfort für dich zweitrangig ist. Eine Camping-Safari ist intensiv und durchaus anstrengend, aber mit Abstand die günstigste Art, Afrika zu erleben.
LODGE-SAFARI: Wenn du Wert auf einen gewissen Komfort legst und dir Erholung nach einem langen Safaritag wichtig ist. Eine Lodge bietet dir neben Safarierlebnis auch entspannende Momente.
KOMBINATION aus Beidem: Das ist oft die beste Lösung und wird auch von uns empfohlen – zuerst Abenteuer, dann Komfort. Die Kombination aus Zelt- und Lodge-Übenachtungen kannst du auf einer geführten Rundreise oder privaten Selbstfahrerreise erleben. Nutze dazu gerne die kostenlose Reiseberatung von KrautTrotter® Safaris.
Marion Balczun-Kocer wagte nach über 30 Jahren den Berufsausstieg als Apothekerin. Sie gründete im Februar 2024 KrautTrotter® – Safaris als Spezialagentur für Afrikareisen. Hier vereint sie Reiseleidenschaft, Afrika-Expertise und Ihre langjährige Erfahrung im Kunden-Management.
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