Schweden – Laut Informationen der schwedischen Migrationsbehörden, gibt es insgesamt 59.000 offene Bewerbungen von Migranten für die Familienzusammenführen in Schweden allein für das Jahr 2019.
Laut der behördlichen Webseite Migrationsverket.se, könnten bis zu 80.000 Migranten allein über die Familienzusammenführung in diesem Jahr Schweden ihre neue Heimat nennen. Weitere 21.000 Asylbewerber werden in diesem Jahr erwartet und etwa 22.000 im nächsten. Die bisherigen Kosten der der Flüchtlingsbewältigung liegen bei 25 Milliarden Kronen. Weitere 15 Milliarden Kronen sind eingeplant, um die Migrationsströme bis 2022 zu versorgen, wie Breitbart berichtet.
Schweden erlebt derzeit ähnlich wie Deutschland eine Krise auf dem Immobilienmarkt. Günstiger und lebenswerter Wohnraum ist knapp geworden. Allein in den letzten fünf Jahren hat Schweden etwa 600.000 Migranten, darunter auch sogenannte Flüchtlinge, aufgenommen. Neben Deutschland verfolgte es bis 2016 eine sehr liberale Flüchtlings- und Migrationspolitik und stimmte in den Kanon von „Refugees Welcome“ mit ein. Seit zwei Jahren bestehen allerdings wieder Grenzkontrollen an den schwedischen Landesgrenzen.
Bereits jetzt machen Menschen mit Migrationshintergrund und Migranten etwa ein Viertel der schwedischen Gesamtbevölkerung aus. Im Sommer 2018 vermeldete das schwedischen Nachrichtenportal The Local.se plötzlich einen ungewöhnlichen „Baby Boom“ in Schweden, wo die Geburtenrate seit etwa drei Jahren rapide anstieg und heute bei im Schnitt 1,8 Kindern pro Frau liegt. Eine Aufschlüsselung nach Religionszugehörigkeit gibt es hier jedoch nicht. Allerdings ist bekannt, dass die Geburtenrate bei nicht in Schweden geborenen Frauen deutlich höher liegt. So teilen Koreaner und einheimische Schweden etwa die selbe Anzahl Kinder pro Frau, während die Geburtenrate bei aus Somalia stammenden Frauen bei 3,9 liegt. Das ist mehr als doppelt so viel, wie bei den Einheimischen.(CK)
@jouwatch



