Wegen des Verdachts auf Menschenhandel sind in Belgien, Großbritannien und Deutschland 15 Menschen festgenommen worden. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Freitag unter Berufung auf Polizeiangaben.
Demnach gab es zwischen Montag und Mittwoch zwölf Festnahmen in Belgien, zwei in Großbritannien und eine in Deutschland.
Die Bande habe versucht, Albaner in Autos oder Lastwagen nach Großbritannien zu schmuggeln. Bei einer Durchsuchung eines Hotels in der belgischen Stadt Gent wurden 37 Albaner aufgegriffen. Die drei in Großbritannien und Deutschland Festgenommenen werden wegen eines europäischen Haftbefehls nach Belgien ausgeliefert. Sieben Verdächtige wurden zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.
ai/dpa



