Berlin – Die Feindschaft zum Auto kennt in Berlin keine Grenzen mehr. Im wahrsten Sinne des Wortes! Jetzt soll eine dänische Firma die Stadt so umbauen, dass sie wie Kopenhagen aussieht und weitestgehend autofrei wird. Fahrräder sollen die flächenmäßig viel größere Stadt dominieren.
Wie der Tagesspiegel berichtet, könnte sich Berlin bald dramatisch verändern, vorausgesetzt, dass in der Stadt jemals etwas fertig gebaut wird. Die dänische Firma „Ramboll“ soll mit mindestens zwei Millionen Euro Berlin für Fahrräder umstrukturieren. Abgesegnet hat dies alles Regine Günther, die parteilose, aber den Grünen nahestehende Verkehrssenatorin, die Berlin auch autofrei machen will.
Zehn große Radstrecken sollen in der Hauptstadt entstehen, so Rambolls Chefplaner Torsten Perner, der sich im Tagesspiegel große Mühe gibt seine Ideen zu verkaufen. Diese seien ja gar nicht so teuer, es wäre umweltschonend und sowieso würden Autobahnen sicherlich mehr kosten. Für ihn und seine Firma sei die Sache bereits so gut wie erledigt, gibt er offen zu. So rechne er mit Widerstand, der aber nichts mehr am Vorhaben ändern könne. Die Radstrecken werden gebaut, so der Däne. „Mitte der 20er Jahre sind die Wege fertig“, sagt er dem Tagesspiegel.
Im Vorfeld hatte der Berliner Senat noch behauptet, dass die Radwege viel weniger Geld kosten würden. Jetzt ist klar: für jeden Kilometer berechnen die Dänen zwei Millionen Euro. „Die Entwicklung ist nicht mehr zurückzudrehen“, heißt es vom Planer, der garantiert, dass nicht nur Parkplätze, sondern auch Fahrspuren für Autos wegfallen werden. Bereits jetzt leidet Berlin zu den Stoßzeiten unter langen Staus. Alle Strecken entstehen auf Kosten des Autos und zu Lasten der Steuerzahler. (CK)
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