Rom – In Italien lenkt Innenminister Matteo Salvini in Sachen „Sea Watch-Flüchtlinge“ ein. Nach Angaben des italienischen Innenministeriums sollen bereits sieben Kinder, sieben Mütter, drei Väter sowie ein verletzter Mann auf der Insel Lampedusa an Land gegangen sein.
„Die italienischen Behörden haben ihre Bereitschaft erklärt, die Familien, die an Bord waren, an Land gehen zu lassen: Kinder, Mütter und Väter“, teilte Sea-Watch stolz auf Twitter mit.
Trotz ausdrücklicher Warnungen der italienischen Behörden fischt das „zivile Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ weiterhin illegale Asylzuwanderer aus dem Mittelmeer, um damit EU-Länder zur Aufnahme zu nötigen. Vor zwei Tagen wurden demnach wieder 65 Menschen, die das teure Risiko einer Meerenge-Überquerung eingingen vor der lybischen Küste aus Seenot „gerettet“. Wie immer drücken die deutschen Gutmenschen kräftig auf die Tränendrüsen, um den weiteren Menschenimport schmackhaft zu machen. „Die Besatzung erklärte, viele der geretteten Menschen litten unter Erschöpfung, Dehydrierung und Seekrankheit. Außerdem benötigten einige der Geretteten psychologische Betreuung“, so die Welt.
Italiens Innenminister Matteo Salvini verteidigt auf Grund der wachsenden Migrantenkriminalität in seinem Land seinen restriktiven politischen Kurs in der Asylzuwanderungsfrage. Er hatte auch in diesem Fall die „Sea-Watch 3“ gewarnt, sich italienischen Hoheitsgewässern zu nähern. „Unsere Häfen sind und bleiben geschlossen“, bekräftigte er. Im Fall der 65 aus dem Meer gefischten Asylzuwanderer ließ er aus humanitären Gründen Gnade vor Recht ergehen. (KL)
@jouwatch



