StartZARONEWS PresseAgenturBundespolizist bei Abschiebung von Afrikaner schwer verletzt: 700 Euro Geldstrafe

Bundespolizist bei Abschiebung von Afrikaner schwer verletzt: 700 Euro Geldstrafe

München – Bei seiner geplanten Abschiebung am Münchner Flughafen im vergangenen Juli rastete ein Afrikaner dermaßen aus, dass ein Bundespolizist schwer verletzt wurde. Der 26-Jährige Sierra-Leoner wurde am Mittwoch mit einer Geldstrafe von 700 belegt. Die Staatsanwaltschaft kündigte Berufung an.

Bei der Verhandlung am Mittwoch vor dem Erdinger Amtsgericht beteuerte der 27-jährige, aus Sierra Leone stammende Mann sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden zu haben. Verletzen wollte er am 31. Juli des vergangenen Jahres niemanden, als er sich bei seiner Abschiebung von München nach Mailand auf dem Gangway des Flugzeuges wie ein Irrer gebärdete. „Mir war schwindlig, ich wusste nicht mehr, was ich tue. Ich wollte alles vermeiden, um das Flugzeug betreten zu müssen“, so der Afrikaner laut dem Münchner Merkur.

Der Abzuschiebende habe sich anfangs ruhig verhalten. Auf der Flugzeugtreppe schlug und trat er dann wild um sich, obwohl der Pilot der Maschine bereits signalisierte, den Randalierer nicht mitzunehmen Das sei dem Delinquenten auch gesagt worden. Trotzdem habe er weiter um sich geschlagen. Ein 26-jähriger Beamter wurde von dem Abschiebeverweigerer so schwer verletzt, dass er einen komplizierten Bruch im Mittelhandknochen davon trug, operiert werden musste und drei Tage im Krankenhaus, sowie einen Monat krankgeschrieben war. Auf dem Vergleichsweg habe er sich 1600 Euro Schmerzensgeld zuschreiben lassen, so der Merkur. O der Asylbewerber dies bezahlen kann, ist mehr als offen.

Weil der Afrikaner keine Vorstrafen hatte, verurteilte ihn das Gericht zu einer Geldstrafe von 700 Euro. Die Staatsanwaltschaft, die sieben Monate Haft auf Bewährung forderte, kündigte Berufung an.  (SB)

@jouwatch

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