StartZARONEWS PresseAgenturContainerdörfer für Migranten kosteten Millionen – nun werden sie abgerissen

Containerdörfer für Migranten kosteten Millionen – nun werden sie abgerissen

Berlin – In Tempelhof und Pankow wurden für viele Millionen Euro Flüchtlingsunterkünfte in Containerform gebaut. Seit Herbst 2017 wohnten dort Migranten. Aber jetzt, nur zwei Jahre später, sollen die Unterkünfte wieder abgerissen werden. Der Steuerzahler wird dafür blechen müssen.

Wie die Morgenpost berichtet, werden die Migranten, die derzeit nahe auf dem Tempelhofer Feld in sogenannter Containerdörfern untergebracht sind, ihre Unterkünfte verlassen. Zunächst werden Möbel und Haushaltsgeräte ausgeräumt, bevor das ganze Dorf wieder abgebaut wird. Auch die Infrastruktur von Wasser, Strom und Heizwärme muss wieder verschwinden. Nach nicht einmal zwei Jahren soll die ganze kleine Containerstadt wieder verschwinden. Kostenpunkt für den Steuerzahler: 17 Millionen Euro.

Derweil leben die restlichen Migranten keinesfalls in luxuriösen Verhältnissen. Dennoch kostet es Berlin pro Nase in einem Containerdorf etwa 150 Euro, wie man in der Morgenpost nachlesen kann. Der AfD-Politiker und stellvertretender Fraktionsvorsitzende Ronald Gläser zeigt sich empört:  „Hier liegt ein eklatanter Fall von Steuerverschwendung zugunsten der Migrationsindustrie vor“. Sicherlich hätte man die Container-Wohnungen für Studenten und Obdachlose noch gut gebrauchen können.

Auch der Bezirk Pankow wird von den Abbaumaßnahmen betroffen sein, da die Baulizenz schon im Juli auslaufen wird. Auch hier beträgt der Kostenpunkt etwa 10 Millionen Euro. Der Senat sah hier keinen Bedarf nachzuverhandeln, obwohl in der ganzen Hauptstadt akute Wohnungsnot besteht. Vor allem junge, deutschen Studenten finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum.  Die Migranten, die vormals in den Containerdörfern wohnten, sollen jetzt allerdings langsam auf den Wohnungsmarkt in Berlin losgelassen werden.  Viele können einen Wohnberechtigungsschein beantragen und haben damit Zugang zu den begehrten Sozialwohnungen, die meist günstig und gut sind. (CK)

@jouwatch

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