StartZARONEWS PresseAgenturDeutsche verlieren das Vertrauen in Politik, Wirtschaft und Medien

Deutsche verlieren das Vertrauen in Politik, Wirtschaft und Medien

Quelle: Statista

Nachdem das Vertrauen der Deutschen in die Massenmedien deutlich gesunken ist, scheint nun die Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen nachzuziehen. Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 3) Der  regelmäßig erhobene Trust Index sank gegenüber dem vergangenen Jahr signifikant um sieben Prozentpunkte auf 50 Prozent. Gründe sind die deutlichen Rückgänge des

Vertrauens in Unternehmen (minus zwölf Prozentpunkte), NGOs (minus zehn Prozentpunkte) und Medien (minus neun Prozentpunkte). Nur die deutsche Regierung konnte sich diesem Trend entgegenstemmen und das Vertrauen um einen Prozentpunkt auf 50 Prozent erhöhen – im historischen Rückblick ein sehr hoher Wert.

„Nachdem die deutsche Wirtschaft in den Augen der Menschen in den vergangenen Jahren ein Garant für Stabilität war, sehen wir in den Ergebnissen des Trust Barometers 2015 wieder deutlich mehr Unsicherheit”, sagt Susanne Marell vom Edelman-Institut. „Neben der instabilen Lage in der Gesamtwirtschaft, zum Beispiel durch die Folgen der Ukraine- und der Euro-Krise, trägt die Skepsis der Deutschen in Bezug auf Innovationen zu diesem signifikanten Vertrauensrückgang bei.” Der Vertrauensverlust in Deutschland verläuft Parallel zum globalen Trend: In 19 der 27 Länder im Edelman Trust Barometer ist das Vertrauen gegenüber dem Vorjahr gesunken.Erstaunlich ist auch, dass in autokratisch und diktatorisch geführten Ländern wie China es deutlich mehr Vertrauen in tragende Organisationen gibt. Die Entwicklung in Deutschland ist speziell bei den Massenmedien extrem negativ. Insgesamt haben 15 Prozent der 1.002 soziodemographisch repräsentativ ausgewählten und über Festnetz- und Mobiltelefone Befragten 2014 gar kein und weitere 54 Prozent weniger Vertrauen” in die Medien mehr. 14 Prozent machen die Ukraineberichterstattung dafür verantwortlich, dass ihr Vertrauen in traditionelle Informationsangebote insgesamt gesunken ist. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch Florian Rötzer in seinem Buch “Medien im Krieg“. Laut ihm, ist der Glaubwürdigkeitsverlust vor allem auf den schlechtem Umgang mit eigener Kritik zurückzuführen und ein Resultat langem “Establishment-Denken” der deutschen Leitmedien.

Verteiler: Neo Presse

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