Berlin – Im linken Lager gibt es eine historische Verschiebung. Die Grünen wechseln die SPD als neue „Volkspartei“ ab. Was eigentlich nur konsequent ist, denn die Asozialisten sind längst Geschichte, sie wissen es nur noch nicht. Es gibt immer weniger Arbeiter, die den Verrätern noch folgen wollen und die Grünen bieten eine neue Religion an, die für immer mehr Leichtgläubige Schutz vor der Wirklichkeit bietet:
In der aktuellen Wahlumfrage zur Europawahl legen die Grünen in der Wählergunst deutlich zu. In der Europawahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für die „Bild-Zeitung“ (Freitagsausgabe) gewinnen die Grünen im Vergleich zur letzten Befragung drei Prozentpunkte hinzu und kommen auf 19 Prozent der Stimmen. Sie liegen damit vor der SPD in der Europawahlumfrage auf dem zweiten Platz.
Die Union verliert dagegen einen Prozentpunkt und kommt auf 28 Prozent. Auch die SPD muss einen Prozentpunkt abgeben und liegt bei 15 Prozent der Stimmen. Die AfD legt einen Prozentpunkt zu und kommt auf 13 Prozent.
Die FDP verliert einen Prozentpunkt und liegt bei 7 Prozent. Die Linke kann ihr Ergebnis halten und kommt auf 8 Prozent. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 10 Prozent, darunter haben, weil es keine 5-Prozent-Hürde gibt, die Freien Wähler (2,5 Prozent), die Partei (1,5 Prozent), die Piratenpartei und die Tierschutzpartei (jeweils 1 Punkt) Chancen auf den Einzug ins Europaparlament.
„Die Europawahl am 26. Mai wird die Schwäche der GroKo-Parteien dokumentieren. Es ist auch die erste bundesweite Wahl bei der die Grünen vor der SPD liegen werden“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Für die INSA-Europawahlumfrage im Auftrag der „Bild-Zeitung“ wurden im Zeitraum vom 3. bis zum 6. Mai 2019 insgesamt 2.089 Personen befragt. Hassan wird’s freuen.
Und die neuen Zahlen lassen Fürchterliches erahnen:
Die Deutschen wären, könnten sie die Koalition der nächsten Bundesregierung selbst bestimmen, eher für Grün-Rot-Rot als für eine große Koalition, ein Jamaika-Bündnis oder Schwarz-Grün- wenn auch auf niedrigem Zustimmungsniveau. Das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Focus“ (1.010 Befragte am 6. und 7. Mai 2019). Demnach sind 25 Prozent für ein Bündnis aus Grünen, SPD und Linkspartei, gefolgt von 19 Prozent für eine große Koalition.
17 Prozent der Befragten sprachen sich für Schwarz-Grün und 16 Prozent für ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP aus. Unionsanhänger präferieren mit 40 Prozent eine große Koalition, gefolgt von 27 Prozent für Schwarz-Grün. Die Anhänger der Grünen sind mit 53 Prozent deutlich für Grün-Rot-Rot, lediglich 21 Prozent von ihnen votieren für Schwarz-Grün.
Die Anhänger der SPD wollen zu 37 Prozent Grün-Rot-Rot, 33 Prozent sind für eine große Koalition.
(Quelle: dts)



