Die behinderte Klimagretel ist wieder einmal von Stockholm aus aufgebrochen, um die Gläubigen im Lande der Zivilreligiösen mit dem Klima der völligen Verblödung zu beglücken. Die saudumme Veranstaltung wurde erwartungsgemäß ein voller Erfolg. Bei der FAZ läßt ein gewisser Markus Wehner hauptsächlich die sagenhaft klugen Kinder von heute zu Wort kommen. Ich kann nur sagen: Leute, bringt euch in Sicherheit. Das wird schlimm hier im Land. Die Medienkritik.
Die FAZ hatte einen Korrespondenten nach Berlin geschickt. Weiß der Geier, was er verbrochen hatte, damit er sich an der Klimafront bewähren musste. Vielleicht hat er sich den neuen BMW X7 bestellt, den dicksten SUV, den es je aus dem Hause BMW gegeben hat, und es leichtsinnigerweise in der Redaktion herumerzählt.
Franziska ist eine von Tausenden, die an diesem Freitag zum Brandenburger Tor gekommen sind. „Ich will was verändern in der Welt“, sagt die elf Jahre alte Schülerin aus Lichterfelde. Wenn Politiker und ältere Menschen längst gestorben seien, dann seien sie und ihre Freunde ja immer noch da.
Heute erklären uns Elfjährige die Welt. Ob die Klimagretel vielleicht schon ein bißchen zu alt ist? So klug die elfjährige Franziska natürlich schon ist, sollte man ihr nicht ankreiden, daß sie dennoch eine Möglichkeit nicht mitbedacht hat. Es ist längst nicht ausgemacht, daß sie immer noch da sein wird, wenn die Politiker und die älteren „die Menschen“ längst gestorben sind. Da haben die Moslems schon auch noch ein Wörtchen mitzureden.
In der Klasse verzichteten viele Schüler auch auf Nutella, weil da Palmöl drin sei. Auch ihre Freundin Rim sagt, dass sie die Welt retten will. „Wir haben ja keine zweite im Keller.“ Sie ist zwölf, viele junge Schüler sind gekommen. Franziskas Mutter ist aber auch dabei.
Wenn Kinder mit elf Jahren auf Nutella verzichten, dann muß heimlich der Masochismusunterricht eingeführt worden sein. Und wenn man hört, was sie so zu sagen haben, dann schmieren sie sich stattdessen wahrscheinlich Mon-Chéri-Pampe von Ferrero aufs Brot. Da ist jede Menge Schnaps drin. Kann auch sein, daß sie den Schnack von der zweiten Welt, die sie nicht im Keller haben, irgendwo aufgeschnappt haben, und es voll cool finden, so zu tun, als ob sie schlauer seien als diejenigen, denen nicht klar ist, daß sie keine zweite Welt im Keller haben. Wahrscheinlich sind sie überzeugt, daß es Leute gibt, die glauben, es gebe eine zweite Welt und daß sie in den Keller paßt. Aber gut ist, daß Franziskas Mutter dabei ist und aufpaßt, daß der kleinen Franziska nichts passiert, sollten dumme Menschen das Klima wandeln, während ihre Tochter klugscheißend demonstriert.
Der 14 Jahre alte Ben, graue Schiebermütze und Lederjacke, sagt: „Es regt mich total auf, dass die Politiker nichts tun.“ Wählen könnten er und seine Klassenkameraden ja noch nicht, deswegen müssten sie auf die Demo gehen.
Das bringt mich auf eine gute Idee. Man sollte Rotznasen, die noch nicht wählen dürfen, aus demselben Grund, aus dem sie nicht wählen dürfen, auch verbieten zu demonstrieren.
„Greta ist die Beste“, sagt Ben. Sein Freund Maxim, ebenfalls 14 und mit etwas Grün in den blonden Haaren, sagt, es sei schon super, dass Greta das gemacht habe. „Jede Bewegung braucht ein Gesicht.“
Vielleicht sollte den kleinen Maxim mal jemand anregen, darüber nachzudenken, ob umgekehrt auch jedes Gesicht eine Bewegung braucht. Aber die Klimagretel ist schon die Beste. Da hat Ben recht. Die beste Volksverarschung, die es seit dem Bückeberg gegeben hat.
„Doch die Schüler sind keine Systemgegner. Sogar die Politik lobt sie“.
Das ist ja das ganze Drama. Wir haben hier die verhetzteste Generation seit der Hitlerjugend. Wenn die in ein paar Jahren rausbekommt, wie ihr jugendlicher Idealismus benutzt worden ist und wer sie verarscht hat, dann geht es rund, nicht nur für die untenstehende Dame.
„Es ist gut, dass eine angeblich unpolitische Generation den Mund aufmacht“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Freitag.
Ein paar Jährchen noch, und dann wird auch der Frau Schulze auffallen, was für eine bescheuerte Idee es gewesen ist, den Kindern Angst zu machen und ihnen ihre Jugendzeit zu vergällen. Das wird sich mit Sicherheit rächen.
Leo, einer der Demonstranten, trägt einen Song auf Englisch zur Gitarre vor. „Lasst bitte die Kohle im Boden und das Meer blau. Ist es zu viel verlangt, Respekt vor der Natur zu haben? Ist es zu viel verlangt, auf die Kinder zu hören?“
Absolut ist das zu viel verlangt, Leo. Es mag ja sein, daß ihr die verhetzteste Generation seit über 70 Jahren seid – und das tut meinemeinen ja auch leid für euch. Aber unsereiner ist zu clever für so etwas. Nein, ich höre nicht auf Kinder. Ich bin nämlich sehr viel lebenserfahrener und klüger als ein dummes und eingebildetes Kind. Und ich weiß auch sehr viel mehr.
Kira aus Belgien berichtet, dass dort Zehntausende Schüler schon zwölf Mal gestreikt haben und das Parlament dennoch nicht das geforderte Klimagesetz angenommen hat. Dabei müsse man nur auf die Wissenschaftler hören.
Und die belgische Kira wird auch irgendwann noch lernen, daß jede Zeit „ihre Wissenschaftler“ hatte und daß es immer „Wissenschaftler“ gegeben hat, die sich von der Politik haben auf den Strich schicken lassen. Wissenschaftler – da gibt es immer solche und solche. Ein paar Jährchen noch, und auch die belgische Kira wird wütend werden auf die, die sie für ihre kranke Ideologie benutzt haben.
Das sagt auch Luisa Neubauer, das deutsche Gesicht der Klimaproteste. „Wir machen nichts anderes als zu sagen: Liebe Politik, hört auf die Wissenschaftler.“
Auch die Luisa wird noch lernen, daß es einen Unterschied gibt zwischen ehrlichen Wissenschaftlern und korrupten, grünen Scharlatanen.
Eine von ihnen, Maja Göpel, spricht dann. Die Klimawissenschaftlerin hat sich mit anderen Wissenschaftlern für die Bewegung „Fridays for Future“ stark gemacht. Wenn den jungen Menschen auf der Straße die Kompetenz abgesprochen werde, „dann ist es unser Job zu sagen, dass das nicht stimmt“, sagt sie.
Jajamaja. Das Thema Frauen wird auch noch drankommen. Dann gibt´s wieder andere Jobbeschreibungen. Die Maja Göpel hat sich als Wissenschaftlerin disqualifiziert mit ihrer dummen Behauptung, Kinder hätten wissenschaftliche Kompetenz. Den kleinen Plappermäuler muß man freilich Honig um dieselben schmieren, damit sie so funktionieren wie sie sollen. Vielleicht haben wir alle mordsmäßig Glück und demnächst bricht ein riesiger Vulkan aus. Dann werden sich auch die kleinen Plappermäuler fragen, ob der Nutellaverzicht wirklich zielführend gewesen ist.
„Ihr habt recht“, sagt die Hochschullehrerin. Klimaschutz sei kein weiches Thema, es sei längst ein Friedens- und Sicherheitsthema. Nun gebe es schon die Eltern, die Künstler und die Unternehmer, die sich der Bewegung anschließen würden. „Alle werden bestätigen, dass das Bildung ist, was ihr hier treibt“, sagt Göpel unter dem Jubel der Demonstranten.
Gut, daß man heute schon weiß, wie die Hochschullehrerin heißt. Da braucht man in Zukunft nur noch eine ladungsfähige Adresse. Klimaschutz ist nämlich überhaupt kein Thema, und ein Friedens- und Sicherheitsthema schon gleich nicht. Ursula von der Leyen ist ein Friedens- und Sicherheitsthema. Und Angela Merkel, auch. Frieden und Sicherheit gibt es nur, wenn man unangreifbar ist. Deswegen sollte man dafür sorgen, daß man es wird. Und zwar schleunigst. Das Klima kann man nicht schützen.
Es ist nach 14 Uhr, bis der Star der Bewegung die Bühne betritt. Greta Thunberg, violette Daunenjacke, Zöpfe, Handschuhe. Sie dankt den 25.000 Personen, die laut den Veranstaltern gekommen sind. Und sie verteidigt ihren Satz, dass man in Panik geraten müsse. „Wir müssen aus unserer Komfortzone heraus. In der Krise muss man sein Verhalten ändern.“ Sie spricht kurz. Nur eine Sache noch: „Das ist est der Anfang vom Anfang.“ Es bleibt nur wenig Zeit für ein paar „Greta, Greta“-Chöre.
Heute war ein warmer Frühlingstag. Daß die dumme Klimagretel noch immer mit ihrer weißen Wollmütze und ihrem lila Anorak durch die Gegend rennt, kann eigentlich nur den Grund haben, daß man sie erkennen müssen soll, um nicht vom Glauben abzufallen. Ich schätze, in ein paar Jahren werden wir saudumme Ausreden derjenigen Erwachsenen hören, die sich vor Gericht für diesen massenhaften Kindesmißbrauch verantworten müssen. Ich plädiere für: Verknacken, die ganze abgehobene Missionarsblase, die grüne.
@jouwatch



