So. Geschafft. Die EU-Wahlen sind endlich vorbei und manch einer hofft jetzt sicherlich, wieder etwas Ruhe vor der ständigen Propaganda zu haben, mit welcher die etablierten Parteien einen nerven. Tja, die Hoffnung dürfte sich als trügerisch erweisen, denn nach der Wahl ist bekanntlich vor der Wahl.
Zudem sind Hoffnungen nicht angebracht; zumindest nicht in Deutschland, wo die Grünen über 20 Prozent bekamen. Eine Partei, die systematisch an der Vernichtung unseres Landes arbeitet und deren Führungskräfte (wie Volker Beck, der mit Crystal Meth erwischt wurde) regelmäßig massiven Schaden anrichten, wurde von circa jedem fünften Wähler gewählt. Wie anders als durch die massive Gehirnwäsche von Seiten der Medien ist das zu erklären?
Andere Völker scheinen gegen diesen Irrsinn offenbar gewappnet zu sein. In Italien beispielsweise ist lediglich die PD (Partito Democratico) als einzige pro EUdSSR-Partei halbwegs stark geworden. Über 50 Prozent der Italiener wählten die derzeitige EU-kritische und ihre Grenzen schützende Koalition aus LEGA (34,3 Prozent, Stand 15:14 Uhr MESZ) und Fünf-Sterne-Bewegung (17,1 Prozent, Stand 15:14 Uhr MESZ).
Und auch kleinere, patriotische Kräfte schnitten recht gut ab. So zum Beispiel Fratelli d’Italia mit 6,5 Prozent und Forza Italia mit 8,8 Prozent (Stand 15:14 MESZ). Letztere ist die Partei des ehemaligen Regenten Silvio Berlusconi. Auch er verstand es seinerzeit Italiens Grenzen zu schützen und mit anderen Staaten zur Fernhaltung der Asylbewerber, welche in unseren Ländern nichts zu suchen haben, zusammenzuarbeiten. Übrigens war auch der berühmte und leider inzwischen verstorbene Schauspieler Bud Spencer Mitglied bei Forza Italia.
Interessant ist, das sowohl Forza Italia als auch Fratelli d’Italia jeweils einen Mussolini ins EU-Parlament entsenden. Für Forza Italia wird Alessandra Mussolini, die Enkelin von Benito Mussolini Abgeordnete im EU-Parlament und für Fratelli d’Italia Caio Giulio Cesare Mussolini. Nun sollte man Menschen nicht nach seinen Vorfahren beurteilen (was einige natürlich trotzdem tun und dabei ordentlich Kohle verdienen!), aber Fakt ist, dass der Name Mussolini in Italien durchaus Stimmen bringt. Und natürlich sorgt er für Aufmerksamkeit, wobei in Italien natürlich niemand Vorwürfe zu hören bekommt, nur weil er ein Nachfahre des einstigen Diktators ist und in der Politik arbeitet.
Über den Gastautor: Christian Schwochert wurde 1991 in Berlin geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Von ihm stammen mehrere Bücher der patriotischen „Kaiserfront-Extra“-Romanreihe. Außerdem schreibt er für den „Preußischen Anzeiger“ und das „Corona-Nachrichten für Monarchisten“-Magazin. Zur Zeit arbeitet er in Bremen an seinem nächsten Roman.
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