Eisenhüttenstadt – Immer wieder versuchen Buntmenschen den Anstieg der Kriminalität seit dem Flüchtlingsansturm zu banalisieren und kleinzureden, aber die Statistik draußen im Lande spricht eine andere Sprache. Laut dem brandenburgischen Nachrichtenportal MOZ sind die Straftaten innerhalb der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Erfasst werden die Zahlen von der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH).
Wie ein Sprecher des Innenministeriums erklärt, lag die Zahl der Körperverletzungen innerhalb der ZABH im vergangenen Jahr bei 72 Fällen. Das sind rund 43 Prozent aller registrierten Körperverletzungen in Eisenhüttenstadt. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen in diesem Deliktbereich liegt bei den insgesamt 165 registrierten Fällen bei 60 Prozent.
Weiterhin wurden im vergangenen Jahr 56 Fälle von „Widerstand gegen und tätliche Angriffe auf die Staatsgewalt und Straftaten gegen die öffentliche Ordnung“ innerhalb der Einrichtung registriert. In ganz Eisenhüttenstadt sind es 189 Fälle. Von dieser Gesamtzahl sind 70 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige.
Auch die Zahl der Ladendiebstähle ist mit fast 600 Fällen in Eisenhüttenstadt sprunghaft angestiegen. Sie machen fast ein Fünftel aller festgestellten Straftaten aus. Vor allem Marktkauf ist davon betroffen. 83 Prozent aller Tatverdächtigen sind nicht deutscher Herkunft. (KL)



