Nach parteiinternem Gestreite hat sich die LINKE nun offizielle mit den Protesten der „Gelbwesten“ solidarisiert.
Der Vorstand der Linkspartei solidarisiert sich mit den Protesten der durch Krawalle und Massendemonstrationen bekannt gewordenen französischen „Gelbwesten“. Der Beschluss sei am Samstag bei einer Vorstandssitzung gefallen, teilte die Partei laut übereinstimmender Medienberichte mit.
Noch vor ein paar Tagen ging die Linkspartei auf Distanz zur französischen Protestbewegung der „Gelbwesten“. Das Potenzial Ultrarechter in den Reihen der Bewegung sei besorgniserregend, so Links-Parteichef Bernd Riexinger in den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) noch letzten Mittwoch.
Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hatte die französische Protestbewegung „Gelbe Westen“ indes gelobt und wünscht sich die Ausweitung nach Deutschland. „Ich finde es richtig, wenn Menschen sich wehren und protestieren, wenn die Politik ihr Leben verschlechtert – die Benzinpreiserhöhungen sind gerade für Pendler existenziell“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ am vergangenen Donnerstag (Jouwatch berichtete). „Das ist weder links noch rechts, sondern ein Aufbegehren gegen eine Regierung der Reichen“, so die Vollblutsozialistin. (SB)
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