StartZARONEWS PresseAgenturErstmals seit 33 Jahren: Antarktis-Mission der russischen Kriegsmarine

Erstmals seit 33 Jahren: Antarktis-Mission der russischen Kriegsmarine

Antarktis

Ein Schiff der russischen Kriegsmarine hat die Antarktis erreicht. Seine Mission ist aber nicht militärisch, sondern rein Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 2)wissenschaftlich. Überhaupt sind dort derzeit nur Forschungsprojekte international erlaubt. Was geschieht aber, wenn der entsprechende

Vertrag abläuft? Es gibt ja genügend Länder, die die Antarktis ins Visier genommen haben.

Das Forschungsschiff „Admiral Wladimirski“, das der russischen Ostseeflotte angehört, hat seine geplanten Arbeiten in der antarktischen Lasarew-See aufgenommen. Auf dem Programm stehen hydrographische, hydrometeorologische und weitere Forschungen. Das sagte Sergej Trawin, Verwaltungschef für Navigation und Ozeanografie des russischen Marinestabs, wie der TV-Sender Swesda am Montag in seiner Onlineausgabe berichtete.Der stellvertretende Marinechef Alexander Fedotenkow sagte im Hinblick auf diese Mission, die russische Kriegsflotte sei erstmals seit 33 Jahren vor der Antarktisküste wieder präsent. In den 1980er Jahren hatten zwei Forschungsschiffe der sowjetischen Marine die dortigen Randmeere bereits erforscht.

Entsprechend dem geltenden Antarktisvertrag sind nur Forschungsaktivitäten in der Region erlaubt. Russland hat dort fünf stationäre Forschungsstationen. Manche Ergebnisse wirken beeindruckend. Nahe der Station Wostok wurde beispielsweise ein riesiger subglazialer See entdeckt. Iwan Frolow, Chef des russischen Forschungsinstituts für Arktis und Antarktis, betonte: „Seit 1956 hat unser Staat in der Antarktis sicher Fuß gefasst, indem umfassende Forschungsprogramme im Interesse des menschlichen Fortschritts umgesetzt wurden.“

Derzeit gehört die Antarktis keinem Staat. Was geschieht aber nach Ablauf des Antarktisvertrags? Mehrere Länder – wie etwa Norwegen, Großbritannien oder Australien – haben ja schon Ansprüche auf Teile des Kontinents erhoben.

Das Forschungsschiff „Admiral Wladimirski“
Das Forschungsschiff „Admiral Wladimirski“

 

Der Sender Swesda weist darauf hin, dass der Kontinent viele Bodenschätze beherbergt: Eisenerz, Steinkohle, Kupfer, Nickel, Blei, Zink, Molybdän. Die Antarktis akkumuliert rund 80 Prozent aller weltweiten Süßwasservorräte, es gibt auch reiche Öl- und Gasvorkommen¬. „Da der Antarktisvertrag 2048 abläuft und die ‚Unantastbarkeit‘ der Antarktis damit zu Ende ist, wirken die Aussichten einer massiven Rohstofferschließung auf dem Kontinent durchaus real“, kommentiert der Sender.

„Muss Russland heute seine Positionen in der Antarktis festigen? Die meisten Fachleute halten das für notwendig. Zwar erscheint die Rohstoffgewinnung, die ab 2048 erlaubt werden könnte, vorerst umständlich und aufwendig. Doch in Bezug auf die Beobachtung von Klima- und Wettervorgängen ist der Kontinent sehr interessant. Seine Existenz an sich ist schon ein klimabildender Faktor“, so der Kommentar weiter.

„Die derzeitige Antarktis-Mission der ‚Admiral Wladimirski‘ soll zeigen, dass es für unsere Kriegsmarine weder unerfüllbare Aufgaben noch unzugängliche Gebiete und weiße Flecken auf der Karte gibt. Und wenn wir von der Wiederaufnahme einer aktiven russischen Präsenz in der Antarktis sprechen, war die Errichtung einer orthodoxen Kirche nahe der russischen Forschungsstation Bellingshausen im Jahr 2004 ein spektakuläres Zeichen“, so der Sender.

 

 

 

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Gruß an die Forschung
Der Honigmann
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