Bei den Feierlichkeiten des Europatages forderte Martin Schulz die europäischen Politiker dazu auf, die „Europäische Union weiter voranzubringen“. Den EU-Gegnern müsse der Weg an die Macht verschlossen werden.
Den Gegnern der europäischen Integration soll der Weg an die Macht nicht gelingen. Das fordert Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments.
„Es ist an der Zeit, für dieses Europa zu kämpfen, für die europäische Integration. Wir dürfen uns nicht von den Gegnern der europäischen Einigung leiten lassen“, sagte Schulz anlässlich des Europatags am 9. Mai vor dem EU-Parlament am Montag in Straßburg, berichtet „Sputniknews“.
Am 9. Mai 1950 wurde die Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman über die Schaffung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) – spätere EG und dann EU unterzeichnet. Die Gründerstaaten des EGKS-Vertrages waren Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Der EGKS-Vertrag, der für eine Dauer von 50 Jahren geschlossen wurde, lief am 23. Juli 2002 aus. Er wurde nicht verlängert; seine Regelungsmaterie wurde fortan dem EG-Vertrag, seit 2009 dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, zugerechnet.
Seit 1986 wird der 9. Mail als Erinnerung an jenes Ereignis auf Beschluss des Mailänder EU-Gipfels von 1985 als Europatag der Europäischen Union gefeiert. Zu diesem Anlass rief Martin Schulz die Europäer dazu auf, den gleichen Mut zu zeigen und für Solidarität und friedliche Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg zu kämpfen und sich dem „Modell der Zerstörung und der Gewalt“ entgegenzusetzen, schreibt „Sputnik“ weiter. Die europäischen Politiker forderte er auf die „Europäische Union weiter voranzubringen“ und sich dabei an „unserer gemeinsamen Wertebasis“ zu orientieren.
(so)



