Russland gehört vorläufig nicht zu jenen Ländern, für die die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen EU-Grenzen ab dem 1. Juli wieder geöffnet werden. Das gab der russische Botschafter in Belgien, Alexander Tokowinin, am Freitag bekannt.
„Russland gehört vorläufig nicht zu jenen Ländern, aus denen ab Juli in die Schengen-Staaten wieder eingereist werden darf“, sagte der Botschafter bei einer Video-Pressekonferenz, die dem größten kulturell-historischen Festival „Ommegang“ in Brüssel und der Beteiligung Russlands als Ehrengast im Jahr 2021 gewidmet wurde.
EU will Einreisestopp ab Juli lockern
Zuvor hatte die EU-Kommission empfohlen, den wegen der Corona-Krise verhängten Einreisestopp in die EU ab dem 1. Juli schrittweise zu lockern. Für welche Länder er zuerst aufgehoben wird, hängt von der epidemiologischen Situation und den Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Ausbreitung im jeweiligen Drittstaat ab.
Bei der Öffnung der Grenzen soll unter anderem das Gegenseitigkeitsprinzip berücksichtigt werden. Eine endgültige Entscheidung über die Öffnung der Grenzen trifft jeder EU-Staat selbstständig. Die EU-Kommission hatte sich jedoch mehrmals für eine abgestimmte Herangehensweise an diese Frage ausgesprochen.
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