Seit Ausbruch des Krieges in Syrien vor acht Jahren sind 780.000 vermeintliche Syrer nach Deutschland eingewandert. Auch finanzielle Unterstützung bewegt so gut wie keinen zur Rückkehr in die Heimat. Nur jeder Tausendste stellte seit 2017 einen Antrag für finanzielle Förderung bei seiner Rückreise.
Selbst großzügige finanzielle Hilfen durch die Bundesregierung bzw. den Steuerzahler schaffen es nicht, die sogenannten Syrer zur Heimkehr zu bewegen, das ging laut Welt aus einer Anfrage der Grünen an die Bundesregierung hervor.
Eine homöopathisch anmutende Zahl von ganzen 199 mutmaßlichen Bürgerkriegsflüchtlingen stellte 2017 einen solchen Antrag. Im vergangenen Jahr waren es 466 Menschen, die die Bundesregierung bezuschusste. Im ersten Viertel dieses Jahres waren es schon 77, die an eine Rückkehr nach Syrien denken – ein voller Erfolg für die Merkel Regierung.
Seit Beginn des Krieges in Syrien 2011 haben etwa 5,7 Millionen Menschen das Land verlassen. Die Bundesregierung teile die Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks, dass die „Bedingungen für eine Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien „in Sicherheit und Würde“ bislang nicht gegeben“ seien, so die Welt. (MS)
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