In Frankreich sind acht Menschen an Thrombosen, die nach einer Astrazeneca-Impfung aufgetreten sind, gestorben. Dies teilte die Nationale Agentur für Arzneimittelsicherheit (ANSM) mit.Nach dem Stand zum 8. April wurden in Frankreich nach Angaben der Agentur 2,725 Millionen Injektionen mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns ausgeführt.Zwischen dem 2. und 8. April seien im Land neun neue Fälle von atypischen Thrombosen und zwei Fälle von isolierten disseminierten intravaskulären Gerinnungen gemeldet worden.
Wie es weiter heißt, wurden in Frankreich seit Beginn der Immunisierung der Bevölkerung gegen die Coronavirus-Infektion mit dem Präparat 23 Thrombosefälle registriert. Acht von ihnen hätten zum Tod geführt.
Seit dem 19. März 2021 ist der Impfstoff von Astrazeneca in Frankreich nur für Personen ab 55 Jahren erhältlich.



