Österreich – Der „Volks-Rock’n’Roller“ Andreas Gabalier nutzt den hysterisch inszenierten und medial mitgetragenen „Hakenkreuz-Streit“ und ruft ebenso medienwirksam zur „Fluchtweg-Challenge“ auf. Bingo! Südtiroler Konzert ist ausverkauft!

Der Auslöser war das Albumcover „Volks-Rock’n‘-Roller“ des Sängers aus dem Jahr 2011. Bilddeuter werfen Gabalier vor, mit seiner Pose stelle er ein Hakenkreuz nach. Gabalier wies die Anschuldigung zurück.
Auf Facebook konterte der erfolgreiche österreichische Musiker und ruft zu einer „Fluchtweg-Challenge“ auf.
„Ich fordere das Ende des bestehenden internationalen Fluchtweg-Männleins und zugleich den Anfang eines internationalen neuen Fluchtweg-Weibchens ohne versteckter Botschaft“, so der Gabalier der hiermit aufzeigt, dass sogar aus dem Fluchtweg-Männchen ein Nazi gemacht werden kann, wenn das linke Nazi-Jäger nur wollen.
Auf Facebook schreibt der Sänger: „Zeig dem Affentheater unter einem offiziellen Fluchtweg-Symbol mit deinem breitesten Grinsen den Vogel, und gewinne 100x 2 Freikarten für die große Stadien-Tournee 2019.“ Sein Challenge-Aufruf unterstreicht er mit einer Masse an Smileys.
Während das Spiegel-Jungendumerziehungsformat bento von irgendeinem No-Name-Rechtsextremismusexperten untersuchen lässt, wie viel „Nazi“ in Gabaliers Texten steckt, erfreut sich die „Fluchtweg-Challenge“ riesigen Zuspruchs. Kleine Auswahl:

@jouwatch



