Heute finden anlässlich des 1. Mais in der französischen Hauptstadt massive Gelbwesten-Proteste statt. Schon im Vorfeld wurde mit möglichen Ausschreitungen gerechnet. Eine Sputnik-Korrespondentin ist dabei von französischen Einsatzkräften angegriffen worden.
Sputnik-Korrespondentin Viktoria Ivanova, die über die Gelbwesten-Proteste in der französischen Hauptstadt berichtet hatte, ist von Pariser Polizisten mit Knüppeln angegriffen worden.
Sie habe sich mitten im Geschehen befunden und filmte die Ausschreitungen.
Als die Polizisten ausrückten, um gewaltbereite Demonstranten festzunehmen, schlugen sie auch auf die Journalistin mit den Küppeln – obwohl sie gut sichtbare „PRESSE”-Aufschriften sowohl auf ihrem Helm als auch auf ihrer Hand hatte.
Die Korrespondentin erhielt mehrere Schläge auf die Hand und den Kopf.
„Ich wurde von freiwilligen Ärzten zur Seite geführt und gefragt, ob ich Hilfe brauche. Der Helm rettete mich vor schweren Verletzungen, aber mein Arm tut immer noch weh“, sagte Viktoria.
Jetzt werde die Journalistin in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Hand sei stark angeschwollen und habe deutliche Spuren von Schlagstöcken.
Auf dem Boulevard du Montparnasse in Paris kommt es derzeit zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Polizei setzt Rauchgranaten und Tränengas ein, gewaltbereite Demonstranten werfen dagegen Steine und Flaschen auf die Sicherheitskräfte.



