Welche irre Blüten der „Kampf gegen Rechts“ treibt, kann wohl durch niemanden besser abgebildet werden, als durch Gewerkschaftsfunktionäre. So bei einer 1. Mai-Kundgebung in Köln, wo Witich Roßmann, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Köln, sich eine geringe Wahlbeteiligung bei den EU-Wahlen herbeiwünscht. Mit Video.
Am gestrigen 1. Mai zeigte der DGB-Gewerkschafter Witich Roßmann was Leute seines Schlags von Demokratie – gelebt in offenen und freien Wahlen – so halten. Auf dem Kölner Heumarkt freute sich Roßmann angeblich über den ausgerufenen Städtewettbewerb von Henriette Reker (parteilos), Kölns „Eine-Armlänge-Abstand-Oberbürgermeisterin“. Reker will, dass Köln die Stadt mit der höchsten EU-Wahlbeteiligung werden.
„Ich aber sage euch, wenn wir mit unserer Demo erreich, dass in Köln keine Stimmen für Nationalisten und Rassisten abgegeben werden und wir deswegen eine geringere Wahlbeteiligung haben, dann können wir das auch feiern!“, so der antidemokratische Aufruf des Ewigkeitsgewerkschaftlers Roßmann.
Der Antidemokrat Roßmann, Jahrgang 1951, trägt seit einer gefühlten Ewigkeit die rote Laterne des DGB vor sich her. Nach mehrjähriger Tätigkeit promovierte der Gewerkschaftsmann als wissenschaftlicher Mitarbeiter über gewerkschaftliche Arbeitsbeziehungen. Seit 1985 rennt er sich für die IG Metall die roten Haken ab und war bis 2017 Bevollmächtigter IG Metall Köln-Leverkusen. (SB)
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