Konstanz – „Schlaue Schweizer öffnen Flüchtlingsheim. Diese Grenze ist so löchrig wie ein guter Schweizer Käse und das nutzen die schlauen Eidgenossen geschickt aus!“ so die Headline der Bildzeitung, die sich über die auf eigene Interessen bedachte Asylpolitik der Schweizer mokiert. Die haben direkt an der Grenze in Kreuzlingen, nicht weit von Konstanz, ein Asylzentraum für abgelehnte Asylbewerber errichtet. Nur 300 Meter von Merkels Willkommensgrenze entfernt.
Auf diese geschickte Offerte der Eidgenossen, den unbeliebten Männerüberschuss loszuwerden, reagiert die deutsche Bundespolizei im schwarzgrünen Asylmusterländle laut Bild mit einem „internen Informations-Schreiben“. Darin werden die Grenzschutz Einsatzkräfte, die ehe niemand zurückschicken dürfen, „gewarnt“. Da heißt es in dem wirkungslosen Warnschreiben: „Vor diesem Hintergrund werden im grenznahen Raum voraussichtlich bedeutend mehr abgewiesene Asylsuchende untertauchen als bisher. Mit einer Zunahme unerlaubter Einreisen in das Bundesgebiet ist zu rechnen.“
Dank der Grenznähe von 300 Metern, die zwischen dem Bundesasylzentrum Kreuzlingen und der Stadt Konstanz liegt „hätten es die Untertauchenden demnach nicht weit“. Aber selbst, wenn die abgelehnten Asylbewerber einen anderen Weg suchen, hält sie niemand auf. Entlang der 330 km langen Grenze finden keine Kontrollen statt!
„Die Warnungen beruhen auf der Erfahrung, dass viele Migranten in der Schweiz nichts hält und sie lieber nach Deutschland wollen.“ Schreibt Bild und fügt hinzu, dass allein 2018 über 4000 „unerlaubt eingereiste Migranten“ gezählt wurden. (KL)
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